Eine Protagonistin mit Ängsten, die ich sehr gut nachempfinden konnte. Ein mysteriöser Gegenspieler. Was will er? Das Buch hat einen sehr flüssigen Schreibstil. Erinnert von der Art stark an die Autorin Freida McFadden. Wer also ihre Bücher mag, wird auch hier Spaß haben. Die Handlung braucht am Anfang jedoch etwas, bis es richtig los geht. Wir lernen erst die Charaktere kennen, erleben eine Selbsthilfegruppe für Panikattacken, eine Hausbesichtigung die in die falsche Richtung geht und fragen uns "wann geht es los". Doch dann endlich kommt der Keller ins Spiel, der auch schon im Klappentext erwähnt wird. Und die Handlung nimmt richtig Fahrt auf. Es waren sehr viele Fragen in meinem Kopf. Was steckt dahinter? Warum der Strang mit der Selbsthilfegruppe? Und wo ist eigentlich die verdammte Maklerin? Ich habe die Gefühle, Gedanken und Ängste der Protagonistin so gefühlt und miterlebt. Was würde man selbst tun in so einer Lage? Muss ehrlich sagen, ich hätte Dinge anders gemacht. Ist immer alles logisch und realistisch in diesem Buch? Nein. Aber das muss es für mich auch nicht. Mich hat das Buch auch so, sehr gut unterhalten. Die Auflösung war schon unheimlich, damit hatte ich nicht gerechnet. Nach hinten raus hat es schon etwas an Spannung verloren. Ich kann aber sagen, es ist auf jeden Fall zu empfehlen. Eine leichte Lektüre die sich wirklich schnell lesen lässt.