Als ich Hold Me in Summer aufschlug, ahnte ich noch nicht, wie sehr mich diese Geschichte berühren würde. Schon nach den ersten Seiten fühlte ich mich wie mitten in Dream Harbor, umgeben vom Duft frisch gebackener Pfannkuchen, dem leisen Rauschen des Meeres und dieser sommerlichen Wärme, die sich wie eine Decke um mich legte. Ich spürte sofort, dass ich hier nicht nur eine Geschichte lese, sondern in eine Welt eintauche, die auf einmal so vertraut und doch voller kleiner Überraschungen ist.
Archer ist für mich kein gewöhnlicher Protagonist, vielmehr ist er ein Mensch, der mit seiner Vergangenheit ringt und versucht, für sich und seine Tochter ein Zuhause zu schaffen. Ich habe seine Unsicherheiten, seine Hoffnungen und die leisen Momente des Glücks so intensiv gespürt, dass ich oft innehielt und mir dachte: Ja, genau so fühlt sich das Leben manchmal an. Und dann ist da Iris: stark, einfühlsam, aber ebenso verletzlich. Ihre Begegnungen mit Archer, die zarten Momente des Aufeinandertreffens, die kleinen Gesten, die mehr sagen als Worte. All das hat mein Herz immer wieder schneller schlagen lassen.
Was mich besonders fasziniert hat, war die Art, wie die Geschichte sich entfaltet. Es gibt keine übertriebenen Dramen oder lauten Action-Momente stattdessen nimmt mich jeder Moment ernst, jede Emotion wird spürbar und glaubwürdig. Ich habe mitgelacht über die charmanten Alltagsszenen, mitgezittert, als Nähe und Vertrauen auf die Probe gestellt wurden und manchmal einfach nur tief durchgeatmet, weil diese sanfte Wärme sich in mein Herz geschlichen hatte.
Am Ende schloss ich das Buch mit einem Gefühl von Leichtigkeit und Wehmut zugleich. Hold Me in Summer hat mir gezeigt, dass Liebe und Nähe oft leise beginnen, dass kleine Gesten und gemeinsame Momente das Herz ebenso stark berühren können wie große Gesten. Ich habe das Buch zugeklappt und wusste sofort: Dieses Gefühl von Heimat, Hoffnung und Zuneigung will ich noch lange bei mir tragen.