Heute möchte ich euch vom vierten Teil dieser wunderbaren historischen Reihe erzählen. Die Bücher begleiten die Entwicklung des Kurhotels, eines Familienunternehmens, und führen uns durch verschiedene Jahrzehnte. Nach dem Start im Jahr 1885, befinden wir uns nun im Jahr 1973.
Karin, die Tochter von Paul und Charlotte Washeimer, die aktuell das Hotel leiten, kehrt nach ihrer Ausbildung als Kinderpflegerin auf die Insel zurück und beginnt im Kinderheim Inselwind. Schon am ersten Tag merkt sie, dass die Methoden dort so gar nicht dem entsprechen, was sie gelernt hat. Von Erholung kann bei den Kindern keine Rede sein. Zwang, Einschüchterung und Angst bestimmen ihren Alltag.
Am liebsten würde sie alles hinwerfen, doch sie hält durch, damit die Kinder wenigstens eine Person haben, die ihnen wohlgesonnen ist. Unterstützung bekommt sie vom Medizinstudenten Alexander, der in der angeschlossenen Arztpraxis ein Praktikum absolviert und zufällig im Hotel ihrer Eltern wohnt. So können sie sich gegenseitig eine Stütze sein, vielleicht sogar mehr.
Mein Fazit:
Auch wenn das Buch an vielen Stellen beklemmend ist, konnte ich es kaum aus der Hand legen. Die Autorin schafft es, ein schwieriges Thema so zu erzählen, dass man trotz der Härte weiterlesen möchte. Gleichzeitig baut sie eine starke Spannung auf. Man fiebert mit, ob es Karin und Alex gelingt, das Leid der Kinder zumindest ein wenig zu lindern.
Neben den ernsten Momenten gibt es auch Handlungsstränge voller Liebe, Lebensfreude und Familienzusammenhalt. Diese Mischung macht das Buch besonders und hält die Spannung bis zum Schluss.
Ich habe die Reihe sehr gerne gelesen und befürchte fast, dass mit diesem Teil das Ende erreicht ist.
Eine klare Empfehlung für alle, die historische Reihen lieben.