Der zweite Teil der Reihe spielt in Paris um 1889. Es geht vor allem um das Moulin Rouge. Elise wird dort immer mehr und mehr zur Startänzerin. Valerie dagegen muss heiraten, um ihre Familie aus finanziellen Schwierigkeiten zu befreien. Doch ihre Ehe ist eine Katastrophe. Das Buch ist ein guter historischer Roman, der gekonnt Fantasie und Wirklichkeit miteinander verbindet. Er punktet vor allem bei der Beschreibung des damaligen Lebens in Moulin Rouge, der einfachen Arbeiter, aber auch der Prostituierten in den unterschiedlichen Bordellen. Ganz deutlich wird, wie wenig Rechte die Frauen damals wirklich hatten und wie unterdrückt sie waren, selbst die aus gutem Kreisen. Darin eingebettet sind reale Künstler, vor allem Maler. Reale Geschehnisse und Begebenheiten. Allerdings bedaure ich das Ende, ich finde es extrem offen und kann nicht erkennen, ob eine weitere Fortsetzung geplant ist. So ist es mir etwas zu abrupt. Trotzdem gibt es von mir eine Leseempfehlung