268 Seiten.Am Windigo See / Minnesota / USAJodie ist 15 Jahre alt, hat eine jüngere Schwester. Als ihr Vater arbeitslos wird, die Ehe der Eltern stressig + der Vater dann abhaut, weil die Mutter immer nörgelt, da wird es auch für Jodie schwierig. Und sie hat Gewichtsprobleme. Wie gut, dass sie seit ein paar Monaten einen Internetkontakt zu einem Jungen hat, der sie versteht. Eines Tages kommt sie nach der Schule nach hause und der Laptop wurde von der Mutter verkauft, für eine Autoreparatur. Ende des Streites ist eine Ohrfeige für Jodie. Jodie packt ihren Rucksack + haut früh morgens ab. Sie will zu ihrem "Freund". Ihre Reise endet ziemlich schnell in einer brenzlichen Situation mit einem Trucker mitten im Nirgendwo. Knapp entkommt sie mit Hilfe von Jay - einem Indianerjungen - und er nimmt sie mit in das Lager wo er lebt, mitten in der Pampa.* * *Ich mag es total gerne, wenn sich zwei ganz unterschiedlich Charaktere treffen und ganz langsam zusammen wachsen. Die kulturellen Unterschiede, das Leben im Lager, Vorurteile, die neuen Eindrücke + Erfahrungen, die auf Jodie einprasseln, das hat mich sehr berührt. Auch ich bin als Jugendliche ein paarmal abgehauen., mit Flausen im Kopf. Ich konnte ganz viel nachempfinden. Von mir aus hätte die Geschichte noch 200 Seiten mehr aus dem Leben der Indianer berichten können. Wundervoll anders, ohne Klischees + platte Sprüche. Viel Gefühl + erlebnisreiche Natur. Viel zum Thema Misstrauen + Jungfrau / Sex.. Ich fand es einfach klasse ! Auch das Ende. ;o)