im Vergleich zu Band 1 fand ich es leider nicht so gut
Worum geht es?Sie war der Star der Show, doch jetzt ist sie nichts mehr. Nach ihrem Sturz bei der großen Show des Sky Circus in Las Vegas kann die Artistin Heaven sich nicht an die letzten Monate erinnern. Enttäuscht stellt sie fest, dass sie sich weder auf ihr Gedächtnis verlassen kann - noch auf ihren Körper. Weil sie erst wieder lernen muss, am Trapez durch das Zirkuszelt zu fliegen, übt sie mit den Anfängern, bis der attraktive Kraftakrobat Hell ihr unerwartet seine Hilfe anbietet. Auch wenn sein Blick stets hart und sein Training unerbittlich ist, merkt Heaven, dass sie als Akrobatik-Duo perfekt harmonieren. Und dass sie in seinen starken Armen in Versuchung gerät, der knisternden Spannung zwischen ihnen nachzugeben. Doch je mehr sich ihr Körper an die sinnlichen Bewegungen erinnert, desto mehr zieht Hell sich plötzlich zurück - fast so, als fürchte er, dass sie sich auch an andere Dinge erinnert ... (Klappentext)Nach dem aufregenden Ende von Band 1 der Sky-Circus-Reihe habe ich mich sehr auf "A Thousand Flames Below" gefreut. Ich war gespannt, wie es im zweiten Teil weitergeht und wie sich die Geschichte von Heaven und Helix entwickeln würde. Kurz nach den Ereignissen des ersten Bandes kehrt man wieder in deren Welt zurück, und es dauert nicht lange, bis man in die vertrauten Konflikte und die emotionale Achterbahnfahrt eintaucht.Der Schreibstil von Ayla Dade war wie immer packend, humorvoll und an einigen Stellen emotional. Besonders gefallen hat mir die Entwicklung von Hell - er tritt mehr in den Vordergrund, und wir erfahren viel mehr über seine Familie und die dunklen Geheimnisse, die ihn belasten. Heaven hingegen empfand ich zeitweise als anstrengend. Es fiel mir schwer, manches ihrer Entscheidungen nachzuvollziehen, was mich manchmal aus der Geschichte gerissen hat.Die Interaktionen zwischen Heaven und Hell mochte ich insgesamt, auch wenn hier der Ball oft mehr auf Hell's Seite lag. Hell hat ohnehin schon viel zu verarbeiten, und ich fand seine Reise und die Nachforschungen über seine Schwester besonders spannend. Leider wurde dieser Handlungsstrang viel zu schnell abgehandelt, und ich war enttäuscht, dass es nicht mehr Raum bekam - besonders da er so wichtig für die Entwicklung der Geschichte war. Ähnlich erging es mir mit Heavens Mutter - hier hätte ich mir deutlich mehr gewünscht, anstatt dass die Geschichte durch zu viele "spicy"-Szenen an Tiefe verlor. Diese Szenen hätten meiner Meinung nach ruhig etwas kürzer ausfallen können, um mehr Zeit für die emotionaleren und intensiveren Themen zu lassen.Fazit:Leider konnte der zweite Teil nicht ganz mit dem ersten Band mithalten. Es fehlte die Spannung und die emotionale Tiefe, die der erste Teil so stark gemacht hatte. Das Potenzial der Geschichte wurde nicht ganz ausgeschöpft, und ich habe das Gefühl, dass der Fokus hier ein wenig verloren ging. Dennoch bietet "A Thousand Flames Below" eine solide Fortsetzung, auch wenn sie nicht das gleiche Niveau erreicht wie der