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Produktbild: Das Polarlichtcafé | Christine Kabus
Produktbild: Das Polarlichtcafé | Christine Kabus

Das Polarlichtcafé

Ein Norwegen-Roman | Ein Hurtigruten-Roman

(10 Bewertungen)15
130 Lesepunkte
Taschenbuch
13,00 €inkl. Mwst.
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Ein Familiengeheimnis am Polarkreis

Jule, eine junge Töpferin aus Erfurt, entdeckt im Nachlass ihres Großvaters den Bericht über seine Norwegentour aus dem Jahr 1961, der sie sofort fesselt. Keiner in der Familie wusste, dass er als Reisejournalist für einen Ostberliner Verlag schrieb. Jule begibt sich auf Spurensuche - auf einer Fahrt mit der legendären Postschifflinie, mit der damals schon ihr Opa unterwegs war. In einem Café weit hinter dem Polarkreis kann sie sein Geheimnis lüften, das auch ihr Leben gehörig durcheinanderbringt . . .

Hochemotional und vor bildgewaltiger Kulisse: Auf einem Hurtigrutenschiff reist eine junge Frau in den Norden und taucht ein in die Geschichte ihrer Familie.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
15. Juli 2025
Sprache
deutsch
Untertitel
Ein Norwegen-Roman | Ein Hurtigruten-Roman. 2. Auflage.
Auflage
2. Auflage
Seitenanzahl
430
Autor/Autorin
Christine Kabus
Verlag/Hersteller
Produktart
kartoniert
Gewicht
346 g
Größe (L/B/H)
190/113/38 mm
ISBN
9783746641690

Portrait

Christine Kabus

Christine Kabus, 1964 in Würzburg geboren und in Freiburg aufgewachsen, arbeitete nach ihrem Studium der Germanistik und Geschichte zunächst einige Jahre als Dramaturgin und Lektorin bei verschiedenen Film- und Theaterproduktionen, bevor sie sich 2003 als Drehbuchautorin selbstständig machte. 2013 wurde ihr erster Roman veröffentlicht.

Alle lieferbaren Titel der Autorin sehen Sie unter aufbau-verlage. de.


Pressestimmen

»Kabus verbindet Fjordkulisse mit emotionalem Tiefgang. « Laura 20250709

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Von Jasika am 28.08.2025
Norwegen ist auch für mich ein ganz besonderes Land, eines, das mich immer wieder in seinen Bann zieht. Auch wenn ich selbst noch nicht so weit in den Norden vorgedrungen bin wie Jule in diesem Roman, konnte ich mich sofort in die Beschreibungen der Fjorde, Küsten und kleinen Inseln hineinversetzen. Besonders schön fand ich die atmosphärischen Details, die Reise auf der Hurtigruten, das Café auf Fyrøya oder kleine kulinarische Einblicke wie Skoleboller und Brunost, die ein Stück norwegische Lebensart vermitteln. Die Handlung dagegen konnte mit dieser Kulisse für mich nicht mithalten. Von Beginn an war klar, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde. Das tragische Geheimnis, das mit Jannas Begegnung verbunden ist, zeichnete sich schnell ab, sodass kaum Spannung aufkam. Ein Roman, der eigentlich von Enthüllungen und Überraschungen leben könnte, verlor dadurch früh an Reiz und wurde für mich zunehmend vorhersehbar. Auch die Figuren blieben etwas blass. Jule wirkte oft wie eine Beobachterin, die ihre Reise dokumentiert, anstatt sie wirklich zu durchleben. Janna erschien zwar sympathischer, doch auch ihre Geschichte konnte mich nicht so fesseln, wie ich es mir gewünscht hätte. Die eingeflochtenen Liebesgeschichten fühlten sich eher oberflächlich an, eher schmückendes Beiwerk als echte emotionale Entwicklung. Dazu kam eine Vielzahl an Themen, die Kabus in den Roman einbaut: DDR-Vergangenheit einschließlich Stasi,deutsch-norwegische Beziehungen, Atomtests, Diskriminierung der Sámi. Jedes für sich interessant, aber in der Masse überladen und dadurch wenig fokussiert. Statt einer stringenten Erzählung entsteht so ein Geflecht aus Nebensträngen, die den roten Faden schwächen. Am stärksten bleiben für mich die Landschaftsbilder die Weite des Meeres, die Ruhe im hohen Norden, aber auch die Abgeschiedenheit. Diese Atmosphäre trägt den Roman, auch wenn die eigentliche Handlung zu durchschaubar blieb und mich nicht wirklich überraschen konnte.
Von Dithmarscher Deern am 17.08.2025

Toller Roman mit geschichtlichem Hintergrund

Nach "Das Licht der Fjorde" ist "Das Polarlicht Café" nun das zweite Buch der Autorin Christine Kabus welches ich lese. Es gibt einige Parallelen: es ist ein Norwegen-Roman, spielt auf zwei Zeitebenen und es gibt ein Familiengeheimnis. Dieses Mal geht es (2024) um Jule. Beim gemeinsamen Ausräumen des Hauses ihrer verstorbenen Oma, mit ihrem Vater, finden die Beiden Unterlagen des lange schon verstorbenen Opas. Dieser war anscheinend 1961 als Buchautor in Norwegen unterwegs. Davon wusste keiner etwas. Jule macht sich auf, den Spuren ihres Opas in Norwegen zu folgen und erfährt dabei Ungeheuerliches. Gleichzeitig erleben wir im Buch, wie Jules Opa Rainer und die junge Norwegerin Janne sich 1961 kennenlernen. Die Kapitel von 1961 und 2024 werden immer im Wechsel erzählt. Somit wird das Buch sehr abwechslungsreich und der Leser weiß immer schon, was in der Vergangenheit passiert ist, bevor Jule es herausfindet. Der Text ist sehr schön und klar verständlich geschrieben und die Kapitel sind chronologisch geordnet (bis auf den Prolog), so, dass man gar nicht aufhören mag und immer noch einen Abschnitt weiter liest. Dabei könnte die Geschichte von Janne und Rainer genau so passiert sein und der 2. Handlungsstrang um Jule und Andreas könnte auch in der Sendung von "Julia Leischik sucht ... Bitte melde dich" laufen. Also alles sehr realistisch. Besonders gut gefällt mir bei dieser Autorin immer, dass es reale, geschichtliche Bezüge gibt. Man lernt unheimlich viel ... z.B. über die Politik Norwegens, über die DDR, die Atomwaffentest der Sowjets und auch über die Sitten und das Leben der Norweger. Auch gesellschaftskritische Themen wie z.B. das Ansehen und das Umgehen mit den Samen (indigenes Volk in Norwegen) kommt hier auf den Tisch. Die Beschreibungen der Natur zaubern ein genaues Bild vorm inneren Auge. Alles in Allem ein toller Roman mit viel Wissenswertem. Die Story (obwohl letztendlich vorhersehbar) bereitet auf jeden Fall kurzweiliges Lesevergnügen und somit eine absolute Leseempfehlung von mir!
Christine Kabus: Das Polarlichtcafé bei hugendubel.de. Online bestellen oder in der Filiale abholen.