Nach dem Permalregen beginnt der Kampf ums Überleben. Das Kand ist ausgetrocknet, Wasser wird zur Währung. Kann das Wasperinstitut durch Fortschritt die Welt retten oder verfolgt dieses in Wirklichkeit ganz andere Ziele?
Zuerst einmal möchte ich sagen, dass diese Dystopie nicht nut Jugendlichen gefallen wird, sondern auch Erwachsenen. Mich jedenfalls hat sie sehr eingenommen. In Zeiten von Klimawandel und geopolitischen Verwerfungen finde ich das Thema zudem sehr aktuell. Natürlich leben wir noch nicht in einer Welt wie dieser, aber gerade im Moment erleben wir die Probleme mit dem Treibstoffmangel durch die aktuellen Geschehnisse. Bei Permale ist es dann die totale Steigerung. Der Kampf um Wasser und das eigene Überleben ist zum Mittelpunkt des Lebens geworden. Es wird als Druckmittel benutzt, als Waffe, als Mittel zum Zweck. Die Forschung ist zwar dabei, das Problem "lösen" zu wollen, jedoch nicht ohne Eigennutz.
Der Schreibstil von Emmy Lee Davis ist flüssig und fesselnd. Die charakterlich sehr unterschiedlichen Hauptprotagonisten Romy, Luca und Nick werden sehr realistisch dargestellt und aus ihren Perspektiven wird die Geschichte erzählt, emotional und spannend. Jeder von ihnen hat seine eigene Vergangenheit, seine eigenen Beweggründe und Fähigkeiten.
Permale ist tiefgründig. Es geht um Freundschaft, um Mut und Entwicklung und um den Kampf in einer dystopischen Welt und es hat mir gefallen, wie sich sowohl die Story als auch die Charaktere entwickelt haben.
"Permale - Der Sog des Wassers" ist für alle, die Dystopien mögen und Stories in der Art von z.B. die Tribute von Panem lieben, egal wie alt.