Tschipo in der Steinzeit als Taschenbuch
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Tschipo in der Steinzeit

'Ravensburger Taschenbücher'. Empfohlen ab 10 Jahre. Neuausgabe. Grundschüler. Jugendliche.
Taschenbuch
Abenteuer in der Steinzeit

Tschipo träumt immer so intensiv, dass er oft woanders aufwacht. Und diesmal wird es ganz aufregend: Eines Morgens befindet er sich bei den Höhlenbewohnern in der Steinzeit.
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Tschipo in der Steinzeit als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Tschipo in der Steinzeit
Autor/en: Franz Hohler

ISBN: 3473521531
EAN: 9783473521531
'Ravensburger Taschenbücher'.
Empfohlen ab 10 Jahre.
Neuausgabe.
Grundschüler. Jugendliche.
Illustriert von Arthur Loosli
Ravensburger Verlag

1. Februar 2000 - kartoniert - 224 Seiten

Beschreibung

Tschipo träumt immer ganz intensiv. Und eines Morgens wacht er sogar in einer
Steinzeithöhle auf. Urch, Zwurch und die anderen wundern sich zwar über den Jungen mit
der seltsamen Kleidung, aber sie freuen sich, dass er ein paar Tage bei ihnen
bleibt.

Portrait

Kurzauskunft über fast alle möglichen Fragen, mich selbst betreffend:

Geboren? Ja. Wann? Am 1. März 1943. Wo? In Biel (Schweiz). Aufgewachsen? Zuerst 4 Jahre in Seewen/SO, wo mein Vater Lehrer war und meine Mutter auch. Ich war dort folglich Schüler, zuerst Primar-, dann Kantons-, dann wechselte ich den Kanton, weil man in Olten noch keine Matur (Abitur) machen konnte und machte sie 1963 in der Nachbarstadt Aarau, nachdem ich dort 3 Jahre die Kantonsschule besucht hatte.

Sobald ich lesen konnte, begann ich auch zu schreiben, kleine Geschichten, kleine Gedichte, oder Verse, die ich selbst illustrierte, wie ich das bei Wilhelm Busch und Globi gesehen hatte. Wichtig war es für mich immer, diese Werke auch vorzutragen, ja, ich hatte das Gefühl, eine Geschichte sei nicht dann fertig, wenn sie geschrieben sei, sondern erst dann, wenn sie vorgetragen wurde.

Als Schüler interessierte ich mich immer für das Schreiben, das Musizieren und das Theaterspielen. Angeregt durch ein Elternhaus, in welchem Literatur und Musik zum Leben gehörten, las ich sehr viel und lernte auch früh ein Instrument, und zwar entschied ich mich für das Cello, was auch damit zu tun hatte, dass von meinem Großvater her ein Cello da war, es ist das Instrument, auf dem ich heute noch spiele.

Die Verbindung zwischen Musik, Literatur und Vortrag auf der Bühne war für mich das Kabarett, also gründete ich mit einer Kollegin und einigen Kollegen zusammen ein Schülerkabarett, das wir, optimistisch, wie wir waren, "trotzdem" nannten, und wir spielten während längerer Zeit ein Programm in einem Aarauer Keller.

Als ich dann an der Universität Zürich Germanistik und Romanistik studierte, legte ich mir in meinem Kopf zwei mögliche Biographien zurecht.
Die erste war die eines Mittelschullehrers, der nach abgeschlossenem Studium an einer unserer Bildungsstätten unterrichten würde.
Die zweite, und die gehörte zum Träumer, war die eines Dichters, Sängers und Bühnenkünstlers, der von und mit seinen Ideen leben könnte.

Ich versammelte meine Gedichte, Texte, Lieder, Parodien und Phantastereien um mich, ordnete sie zu einem literarisch-musikalisch-satirischen Ganzen, nannte es "pizzicato" und bat den Rektor der Universität, mir den alten Heizungskeller zur Verfügung zu stellen, damit ich ihn in ein Theater verwandeln und dort mein Programm spielen konnte.

Das war 1965, das Programm wurde ein Erfolg, ich musste es verlängern und wurde im selben Jahr nach Berlin eingeladen, wo ich auch verlängern musste und so gute Kritiken bekam wie nachher während 30 Jahren nicht mehr, was mir meine Entscheidung erleichterte, mich vom Studium ohne Abschluss nach 5 Semestern zu verabschieden und freischaffender Künstler zu werden.
Das bin ich noch heute.

Seit 24 Jahren bin ich in Zürich-Oerlikon, in einem mittlerweile über 100jährigen, von immer höher wachsenden Bäumen umstellten Backsteinhaus, von dem aus ich Adler sehe und die Eruption neuer Berge in der Agglomeration beobachte und das mein verstorbener Freund Niklaus Meienberg halb ironisch, halb vorwurfsvoll als "Schlössli" bezeichnete.

Pressestimmen

-Fantasievolles Kinderbuch vom bekannten Autor und Kabarettist Franz Hohler

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 11.11.1995

Im Heidenloch
Tschipo in der Steinzeit

Was Franz Hohler da wieder auftischt, diese Mischung aus Abenteuer und Erkenntnis, ist bezaubernd. Nach "Tschipo" und "Tschipo und die Pinguine" können wir nun sein drittes Traum-Abenteuer miterleben: "Tschipo in der Steinzeit". Tschipo hat gerade mit seiner Klasse eine Steinzeithöhle besucht, das sogenannte Heidenloch. Prompt träumt er nachts, er sei wieder dort.

Wie die Eltern und Lehrer auf Tschipos Erlebnisse reagieren und wie Tschipo trotz starker Pillen, die ihm gegen seine Träume verschrieben werden, eine Zeitlang bei einer Steinzeitfamilie verbringt, das ist glaubwürdig und mit lakonischem Humor erzählt. Tschipo lernt seine Heimat aus einem ganz anderen Blickwinkel kennen. Das Land liegt noch unter Eismassen, das Höhlenleben ist gefahrvoll, das Essen ungewohnt und eintönig, es sei denn, es gibt als Festmahl ein Rentier. Tschipo hilft mit, einen Wolf und ein Mammut zu fangen, und freundet sich mit Urch und seiner Schwester Zwurch an, den Kindern von Murch und Schlurch, die mit ihren vielen Verwandten die Höhle bewohnen. Als ihn der Pilot Tschako zusammen mit einem australischen Guru durch eine Art Zeitschleuse wieder ins Heute zurückholt, haben Tschipo und wir mit ihm Interessantes über die Steinzeit erfahren. ELLEN POMIKALKO.

Franz Hohler: "Tschipo in der Steinzeit". Mit Zeichnungen von Arthur Loosli. Ravensburger Buchverlag, Ravensburg 1995. 190 S., geb., 24,80 DM. Ab 10 J.

© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt.

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