Wilhelmina Calloway kann ihr Glück kaum fassen, als sie den Job als Haushaltshilfe im Haus der wohlhabenden Familie Winchester bekommt.
Doch schnell wird ihr Glück auf die Probe gestellt, denn die erst so freundliche Nina Winchester zeigt ihr wahres Gesicht und macht Millie das Leben zur Hölle.
Wird Millie ihre Zeit im Haus der Winchesters unbeschadet überstehen?
"Wenn sie wüsste" von Freida McFadden ist der erste Band der The Housemaid Reihe, der im ersten Teil aus der Ich-Perspektive von Millie Calloway und im zweiten Teil aus der Perspektive von Nina Winchester erzählt wird.
Millie wurde vor gut einem Jahr aus dem Gefängnis entlassen und es fällt ihr schwer, in der normalen Welt wieder Fuß zu fassen. Ihren letzten Job hat sie verloren, ebenso ihre Wohnung, sodass sie aktuell in ihrem Auto schläft.
Der Job als Haushaltshilfe bei den Winchesters ist seit langem der erste Schritt in die richtige Richtung, doch schnell macht Nina Winchester Millie das Leben schwer. Sie verwüstet scheinbar absichtlich das Haus, unterstellt Millie Dinge, die sie nie getan hat und ihre Aussagen sind sehr widersprüchlich. Außerdem gehen Gerüchte rum, dass Nina verrückt ist.
Nur Ninas Mann Andrew ist freundlich zu Millie und so fühlt sie sich schnell zu ihm hingezogen, doch sie weiß, dass sie die Finger von ihm lassen sollte.
Die erste Hälfte fand ich ganz nett, aber auch etwas zu ruhig dafür, dass alle so von dem Buch schwärmen.
Dann begann der zweite Teil und ich habe absolut verstanden, warum das Buch so gefeiert wird!
Mit dieser Entwicklung hätte ich nie gerechnet und ab da konnte ich das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen!
Es war echt richtig spannend und plötzlich wurden Charaktere sympathisch, die man vorher nicht mochte und umgekehrt. Es war nichts so, wie es den Anschein hatte und ich fand es zum Ende hin dann doch richtig gut!
Für mich hätte es vielleicht noch ein Stückchen mehr in die Tiefe gehen dürfen, aber so war es perfekt für zwischendurch!
Fazit:
"Wenn sie wüsste" von Freida McFadden hat mich ganz schön an der Nase herumgeführt!
Die erste Hälfte des Buches fand ich ganz okay, konnte aber die Begeisterung vieler für das Buch nicht nachvollziehen, doch dann begann der zweite Teil und ab diesem Zeitpunkt konnte mich das Buch nicht mehr beiseite legen und ich habe die Begeisterung nicht nur verstanden, sondern gefühlt!
Ich vergebe gute vier Kleeblätter!