Mit Duell am Dämonenfelsen, dem dritten Band der Alfie-Bloom-Reihe, zeigt sich erneut die Stärke der Reihe. Leser erleben erneut ein spannendes Abenteuer, das Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwebt. Magie wird gefährlicher, Entscheidungen schwerer und der Ton spürbar ernster, ohne den warmen Kern der Reihe zu verlieren.
Alfies Reise führt diesmal tief in die Vergangenheit, wo er von dem Druiden Orin Hopcraft lernen soll, seine immer mächtiger werdende Magie zu kontrollieren. Genau hier entfaltet die Geschichte ihre größte Stärke. Die Magie fühlt sich nicht wie ein Spiel an, sondern wie eine Verantwortung, die jederzeit kippen kann. Die Gefahr, dass Alfie der dunklen Seite verfällt, schwebt ständig über der Handlung und sorgt für echte Spannung. Sehr berührend bleibt auch im dritten Band das Zusammenspiel der Figuren. Alfie, seine Cousins und Freunde sind ein echtes Team mit kleinen Reibereien, viel Humor und noch mehr Loyalität. Diese Freundschaften geben der Geschichte Herz und Bodenhaftung und heben sie deutlich von reiner Abenteuermagie ab. Gerade junge Leser finden hier Figuren, mit denen man mitfiebert, lacht und bangt. Das Tempo ist hoch, die Kapitel lesen sich leicht und flüssig, und der Dämonenfelsen liefert ein atmosphärisches Setting voller Geheimnisse. Die Begegnung mit der Hexe der Dämoneninsel bringt zusätzliche Spannung und zeigt, dass nicht alles schwarz oder weiß ist. Leser finden hier eine schöne, altersgerecht vermittelte Botschaft.
Ein starker weiterer Band der Alfie-Bloom-Reihe, der spannend, magisch und getragen von echten Freundschaften ist. Die Geschichte wächst mit ihren Figuren und traut sich, dunklere Töne anzuschlagen, ohne ihren Charme zu verlieren.