Darum geht es:In einer Welt, die von Männern entworfen und selbstbewusst in Besitz genommen wurde, wurden Frauen traditionell andere Rollen als die der Denkerin zugebilligt. Doch auch sie haben sich schon immer in dieser Welt bewegt. Sie haben Landschaften erkundet, Berge erklommen oder ließen sich durch belebte Städte treiben. Sie waren in Begleitung oder allein, oft ihren Lebensumständen trotzend und sich in der Bewegung ihrer selbst als Frauen und Autorinnen vergewissernd. Unterwegs zu sein war für sie nichts weniger als der radikale Akt einer Selbstbefreiung.Wir begleiten 10 Frauen auf ihren Wanderungen:Mit Dorothy Wordsworth durch CumbriaMit Viginia Woolf erkunden wir LondonMit Cheryl Strayed wandern wir den Pacific Crest TrailDabei zeigt sich, dass wandern früher nur etwas für besser Gestellte war. Denn wer hatte schon Zeit für Müßiggang als die höheren Gesellschaftsschichten. Das "normale" Volk wandert nur, wenn es musste, zum Lebensunterhalt.Für Frauen kam noch eine weitere Hürde hinzu: Sie waren Frauen und ihre Rolle war es hübsch auszusehen, Mutter und Hausherrin zu sein, und vielleicht mal in einem Park spazieren zu gehen. Das man aber beim Wandern auch die Freiheit erlebt, wo nirgendwo sonst und seinen Kopf mal ganz abschalten kann. Dies kann ich nur bestätigen. Das Selbstbewusstsein entwickelt sich mit seinen Leistungen und Ideen finden neuen Raum.Ich wandere selbst sehr gerne, doch eine solche Leidenschaft wie die Frauen im Buch werde ich wohl nie.Trotzdem fand ich sehr interessant über ihr Leben zu lesen!