Wie diagnostiziert man Beeinträchtigungen bei Entwicklungsverzögerungen im Vorschulalter, Lern-, Leistungs- und Verhaltensproblemen sowie Behinderungen unterschiedlicher Art bei Kindern und Jugendlichen? Wie leitet man adäquate Fördermaßnahmen aus der Diagnose ab? Das Standardwerk der sonder- und heilpädagogischen Diagnostik erläutert förderdiagnostische Sichtweisen und Methoden und informiert lernzielorientiert über- wissenschafts- und testtheoretische Grundlagen, - die Praxis der Förderdiagnostik in einzelnen Anwendungsfeldern, - forderungsorientierte, sonderpädagogische Gutachtenerstellung.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort zur zehnten Auflage 10
1 Einleitung 14
2 Begriff, Aufgaben, Funktionen und Bereiche der
sonder- und heilpädagogischen sowie lerntherapeutischen Diagnostik 18
2. 1 Zum Begriff Psychodiagnostik 18
2. 2 Gegenstands- und Aufgabenbereich sonder- und
heilpädagogischer sowie lerntherapeutischer Diagnostik 21
2. 3 Aufgabenbereiche sonder- und heilpädagogischer sowie
lerntherapeutischer Diagnostik im Rahmen institutioneller
und organisatorischer Entscheidungsfelder 32
2. 4 Sonderpädagogisch-psychologische Diagnose als
Förderdiagnose 39
3 Testtheoretische Voraussetzungen zur Realisierung
sonder- und heilpädagogischer sowie lerntherapeutischer Diagnostik 52
3. 1 Der psychologische Test 58
3. 1. 1 Bestandteile eines Tests 62
3. 1. 2 Phasen des testdiagnostischen Prozesses. 63
3. 2 Gütekriterien psychologischer Tests sonder- und
heilpädagogische sowie lerntherapeutische Relevanz 65
3. 2. 1 Objektivität 67
3. 2. 1. 1 Durchführungs- oder Darbietungsobjektivität. 67
3. 2. 1. 2 Auswertungsobjektivität 69
3. 2. 1. 3 Interpretationsobjektivität 69
3. 2. 1. 4 Objektivität der diagnostischen Konsequenzen oder der Förderungsansätze 70
3. 2. 2 Reliabilität 71
3. 2. 2. 1 Bedingungen für Reliabilität 74
3. 2. 2. 2 Methoden zur Bestimmung der Zuverlässigkeit eines Tests 75
3. 2. 3 Validität (Gültigkeit) 77
3. 2. 3. 1 Inhaltliche Validität 78
3. 2. 3. 2 Übereinstimmungsgültigkeit (kriterienbezogene Validität) 79
3. 2. 3. 3 Vorhersagegültigkeit (prognostische Validität) 79
3. 2. 3. 4 Konstruktvalidität (theoretische Gültigkeit) 80
3. 2. 4 Normierung 81
3. 2. 4. 1 Notwendigkeit 81
3. 2. 4. 2 Der historische Ansatz zur Gewinnung von Normen 83
3. 2. 4. 3 Mathematisch-statistische Voraussetzungen für das
Verständnis von Normen 86
3. 2. 4. 4 Gebräuchliche Normenskalen 91
3. 2. 4. 5 Standardmessfehler und Vertrauensbereiche 96
3. 2. 5 Nebengütekriterien von Tests 103
3. 2. 5. 1 Vergleichbarkeit 103
3. 2. 5. 2 Ökonomie eines Tests 104
3. 2. 5. 3 Nützlichkeit eines Tests 104
3. 3 Zum Begriff Standardisierung 106
3. 4 Objektivität, Standardisierung und sozialpsychologische Überlegungen 107
3. 5 Klassifikation von Testverfahren und deren Bedeutung
für die sonder- und heilpädagogische sowie lerntherapeutische Diagnostik 110
3. 5. 1 Verschiedene Klassifikationsaspekte 110
3. 5. 2 Zur Problematik Projektion und Verfahren projektiver Art 112
3. 5. 3 Psychometrische und projektive Verfahren 115
3. 5. 4 Die eigene Klassifikation 116
4 Informationsgewinnung im Rahmen förderdiagnostischer Praxis mit
dem Ziel der Ressourcenerkennung und Kompetenzförderung 118
4. 1 Phase der Vorinformation: Informationsgespräch Anamnese Exploration 120
4. 2 Die Informationsphase 134
4. 2. 1 Verhaltensbeobachtung 136
4. 2. 2 Entwicklungsdiagnose und Entwicklungstests unter
besonderer Berücksichtigung von Früherkennung und -förderung 145
4. 2. 2. 1 Grundprinzipien der Entwicklungsdiagnostik 147
4. 2. 2. 2 Klassifikation von Entwicklungstests und Screenings 148
4. 2. 2. 3 Einzelne Verfahren zur Erkennung des Entwicklungsstandes des Gesamtverhaltens Darstellung und Kritik 151
4. 2. 2. 4 Entwicklungstests und Screenings Möglichkeiten und Grenzen 170
4. 2. 3 Verfahren zur Diagnose kognitiven Verhaltens: Intelligenztests/Intelligenzdiagnose 174
4. 2. 3. 1 Intelligenztests als Individualverfahren 175
4. 2. 3. 2 Intelligenztests als Gruppenverfahren 199
4. 2. 3. 3 Intelligenz- und Entwicklungsdiagnostik 208
4. 2. 4 Schulleistung Fehleranalyse didaktischer Zugang 212
4. 2. 4. 1 Für die sonderpädagogische Diagnostik spezifische Verfahren 214
4. 2. 4. 2 Schulleistungstests mit förderdiagnostischer Bedeutung Fehleranalyse 215
4. 2. 5 Soziales und affektiv-emotionales Verhalten 224
4. 2. 5. 1 Quantitativ orientierte Verfahren 225
4. 2. 5. 2 Projektive Verfahren 235
4. 2. 6 Arbeitsverhalten 238
4. 2. 7 Sprachliches Verhalten Sprache 241
4. 2. 7. 1 Relevanz einer gezielten Beobachtung des Sprachverhaltens. 243
4. 2. 7. 2 Methodische Anregungen zur Diagnose von Sprachstörungen 246
4. 2. 7. 3 Semantik Wortschatz und situative Verfügbarkeit . . . . . 256
4. 2. 7. 4 Pragmatik Sprache und Kommunikation 258
4. 2. 7. 5 Primärsprachmilieu Dialekt/Soziolekt/Umwelt 258
4. 2. 8 Motorik 260
4. 2. 8. 1 Allgemeine Kriterien für die gesunde motorische Entwicklung eines Kindes 263
4. 2. 8. 2 Formen der Bewegungsstörung 264
4. 2. 8. 3 Beobachtung und Messung motorischer Fähigkeiten
durch motometrische Verfahren 267
4. 2. 9 Wahrnehmung 273
4. 2. 9. 1 Unterschiedliche Wahrnehmungsarten 276
4. 2. 9. 2 Die frühe Entwicklung der Wahrnehmung 278
4. 2. 9. 3 Störungen und Förderung der Wahrnehmung 283
4. 2. 9. 4 Diagnose von Wahrnehmungsleistungen 285
4. 3 Diagnose Förderung Erziehung als pädagogische
Einheit bei Menschen mit hohem Förderbedarf 289
4. 4 Grundlageninformationen zur Problematik Autismus-Spektrum-Störung 297
4. 4. 1 Kennzeichen und einzelne Symptome. 301
4. 4. 2 Medizinisch-fachärztliche Diagnose und Sichtweise 303
4. 4. 3 Grundlageninformationen zur Facilitated Communication (FC) 307
4. 5 Verstehens- und handlungsorientierte Diagnose 309
4. 5. 1 Pädagogische Ziele unter spezieller Berücksichtigung sonder- und heilpädagogischer
sowie lerntherapeutischer Problemstellungen 311
4. 5. 2 Qualitative Lernförderungsdiagnostik 313
4. 6 Kind-Umfeld-Analyse 314
4. 7 Kompetenzorientierung als konzeptionelle Grundlage
sonder- und heilpädagogischer sowie lerntherapeutischer Diagnostik 321
4. 7. 1 Handlungskompetenz als Basis pädagogischer Förderung 322
4. 7. 2 Förderung kommunikativer, kognitiver, sozialer,
moralischer und emotionaler Kompetenzen 322
4. 8 Kompetenzen des im sonder- und heilpädagogischen
sowie lerntherapeutischen Arbeitsfeld tätigen Diagnostikers 328
5 Das förderungsorientierte sonder- und heilpädagogische Gutachten 330
5. 1 Einführung 330
5. 2 Die Befunderstellung 333
5. 3 Fragen und Probleme des Gutachtenaufbaus 334
5. 4 Formen und Möglichkeiten der Gutachtengestaltung 339
5. 5 Zusammenfassung zur Problematik Gutachtenerstellung 343
5. 6 Gutachten 352
5. 6. 1 Förderdiagnostische Gutachtenerstellung unter
Berücksichtigung der Ressourcen- und Kompetenzorientierung 355
5. 6. 2 Konkrete ressourcen- und kompetenzorientierte Förderungsvorschläge 360
5. 6. 2. 1 Alltagsbewältigung und lebenspraktische Bereiche Denken und Handeln 360
5. 6. 2. 2 Förderung kognitiver Kompetenzen 361
5. 6. 2. 3 Emotionale Unterstützung (Emotionalität, Erleben und Verhalten) 362
5. 6. 2. 4 Förderung sozialer Kompetenz 363
5. 6. 3 Konzeptionelle Überlegungen zur Förderplanung 364
5. 6. 4 Beispiel förderdiagnostisch orientierter Gutachtenerstellung 371
6 Ausblick 380
Literatur 385
Verzeichnis diagnostischer Tests und Förderverfahren 393
Sachregister 403