Schöne Winterstimmung, doch Handlung wirkte auf mich zu konstruiert und die Charaktere zu überspitzt
"Wintervanille" spielt im Napa Valley, wo CeCe die Vanillefarm ihres Vaters führt und mit ihrer besten Freundin Julia durchs Leben geht. Mich konnte das Buch aber trotz nettem Setting nicht abholen.Vieles kam mir zu konstruiert vor, statt sich natürlich zu entwickeln. Das Verhalten der Männer fand ich moralisch fragwürdig. Der eine nutzt einen Vorwand, um CeCe überhaupt kennenzulernen. Und die On-Off-Beziehung als Entschuldigung für ihr Verhalten hat bei mir auch nicht gezogen. Mitgefiebert habe ich dadurch nicht so richtig.Auch CeCe und Julia waren mir zu überspitzt, viele ihrer Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen. Vor allem CeCe war mir zu empfindlich, sie hat Situationen extrem schnell als Angriff gedeutet und ist dann in Übersprungshandlungen geflüchtet, statt die Sache einfach zu klären.Fazit: Nettes winterliches Setting, aber für mich zu konstruiert, mit fragwürdigem Verhalten der Männer und Charakteren, deren Handeln ich oft nicht nachvollziehen konnte.