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Produktbild: Blutgold | Michael Jensen
Produktbild: Blutgold | Michael Jensen

Blutgold

Syndicat Berlin

(16 Bewertungen)15
120 Lesepunkte
Taschenbuch
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Legendär und kriminell

Berlin nach dem Ersten Weltkrieg. Glücksspiel, illegale Wetten, kleinere Diebstähle - so sehen die Geschäfte der Brüder Sass aus. Doch dann gerät ihre ganze Familie ins Visier der Polizei, als Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ermordet werden. Die Ermittlungen drohen für sie in einer Katastrophe zu enden. Bis ihre verschollen geglaubte Tante Antonia auftaucht und das Heft in die Hand nimmt. Mir ihrer Hilfegelingt es den Brüdern Sass nicht nur, vorerst den Kopf aus der Schlinge zu ziehen - ihnen steht auch ein einzigartiger krimineller Aufstieg bevor, der nicht nur die Polizei, sondern auch mächtige Neider auf den Plan ruft.

Packend und nach wahren Begebenheiten erzählt - wie die Verbrecherbande Sass ganz Berlin in Aufruhr versetzt

Produktdetails

Erscheinungsdatum
17. Januar 2022
Sprache
deutsch
Untertitel
Syndicat Berlin. 1. Auflage.
Auflage
1. Auflage
Seitenanzahl
462
Reihe
Die Brüder Sass, 1
Autor/Autorin
Michael Jensen
Verlag/Hersteller
Produktart
kartoniert
Gewicht
460 g
Größe (L/B/H)
204/133/39 mm
ISBN
9783746637945

Portrait

Michael Jensen

Michael Jensen wurde im Norden Schleswig-Holsteins geboren. Hauptberuflich ist er als Arzt tätig und interessierte sich früh für jüngere deutsche Geschichte und deren Folgen für die Nachkriegsgenerationen. Für sein literarisches Schreiben hat er ein Pseudonym gewählt. Er lebt mit seiner Familie in Hamburg und im Kreis Schleswig-Flensburg.

Im Aufbau Taschenbuch sind seine historischen Krimis um die Brüder Sass lieferbar sowie seine Reihe um Inspektor Jens Druwe.

Mehr zum Autor unter autor-jensen. de.


Bewertungen

Durchschnitt
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LovelyBooks-BewertungVon Sternenstaubfee am 26.05.2025
Berlin nach dem Ersten Weltkrieg. Familie Sass versucht, sich mit kleinen Gaunereien über Wasser zu halten, doch dann wird Vater Andreas beschuldigt, an den Morden an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht beteiligt gewesen zu sein.¿¿ Eigentlich mag ich Historische Kriminalromane sehr gerne! Dieser beruht zudem noch auf wahren Begebenheiten, und die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg ist an sich schon spannend.Der Schreib- bzw. Erzählstil hat es mir aber schwergemacht, mich in diese Geschichte einzufinden. Es gab immer wieder Passagen, die sehr interessant und unterhaltsam waren, aber dann hat es sich auch immer wieder sehr gezogen.Insgesamt hatte ich leider nicht viel Freude mit diesem Buch .26.05.2025
LovelyBooks-BewertungVon Eliza08 am 01.10.2022
Düster, spannend und mit der Botschaft versehen was "Familie" wirklich bedeutet lässt sich dieser Roman gut zusammenfassen. Ich bin von der Geschichte um das Syndicat der Familie Sass gut unterhalten worden. Die Geschichte spielt in Berlin um die Zeit der Jahre 1918 bis 1921, welche gerade politisch aber auch gesellschaftlich ziemlich turbulent waren. Die vier Brüder Max, Georg, Erich und Franz Sass versuchen sich durch kleine "Gaunereien" am Leben zu erhalten. Die Zeit ist hart und das politische Gebilde in Deutschland ist sehr fragil. Plötzlich geschieht ein Mord und später werden Rosa Luxemburg sowie Karl Liebknecht in Berlin getötet. Die Sass-Brüder merken schnell, dass sie nur gemeinsam diese Zeit überstehen können. Alsbald werden sie in die politischen Geschehnisse hineingezogen. Werden sie es schaffen zu überleben?Gerade Franz Sass hat mir in diesem Roman sehr gut gefallen. Er ist zwar weniger körperlich agil aber agiert als "Gehirn" der Organisation im Hintergrund. Stets bemüht das Große zu sehen überzeugt er mit einer Kühle in der Hitze des oft sehr skrupellosen Alltags im Berlin der 20iger Jahre. Neben seinen Brüdern sind seine Tante Antonia "Toni" Sass, sowie die junge Russin Jekaterina Romanova zu nennen. Gerade Toni Sass überzeugt als starke Frau in einer oft noch sehr patriarchischen und machoartigen Gesellschaft. Sie ist die eigentliche Chefin des Syndicats und versucht die "Familie" zusammenzuhalten. Dabei trägt sie oft das Herz am rechten Fleck. Der Aufbau der Geschichte ist sehr stringent und wird nicht durch Zeitsprünge unterbrochen. Der Schreibstil des Autors ist sehr dialogorientiert, mit viel Berliner-Dialekt versehen und sehr gut lesbar. Der Autor hat es geschafft die Stimmung dieser Zeit in seine Sprache einfließen zu lassen. Ich war als Leser außerordentlich tief in der Handlung und konnte die Härte, aber auch die politischen Verwerfungen sehr gut nachvollziehen. Ebenso hat mir die Nähe der Fiktion zu den realen Begebenheiten gefallen. Die Berliner Ringvereine waren in den 20iger Jahren ein Teil des dunklen Gesellschaftsleben und Diebstahl und Betrug waren an der Tagesordnung. Auch die politische Spaltung der Gesellschaft ist in diesem Roman historisch gut belegt dargestellt worden. Als Zielgruppe des Romans kommen sowohl Männer als auch Frauen in Betracht. Ich bin sehr zufrieden dieses Buch gelesen zu haben und kann es uneingeschränkt allen Freunden der 20iger Jahre wärmstens empfehlen.
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