Minnies kleine Familie hat ein neues Hobby entdeckt: Geocaching. Dabei ist es vor allem ihr Mann Alex, der sich im Vorfeld ganz genau über einen Cache informiert und seine kleine Familie dann sicher zum Ziel führt. Doch bei einem Cache stehen sie plötzlich einem sehr aggressiven und offensichtlich verwundetem Mann gegenüber. Wenig später wird dieser Mann tot aufgefunden und Minnie ist natürlich neugierig, was war mit dem Mann los und was ist geschehen? Dass ihre Spurensuche sie dabei weit in die Vergangenheit führen wird und sehr verworrene Details ans Licht zerrt, ahnt Minnie zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Minnie möchte eigentlich ihr kleines Familienleben genießen, auch wenn der neue Mieter des Ladens sie auf Trab hält. Ein merkwürdiger Mordfall, bei dem sie dem Opfer noch kurz vorher begegnet ist, weckt ihre Neugierde und Minnie fängt doch wieder an, selbst zu ermitteln.
In ihrem neunten Fall dreht sich vieles um die Thematik Geocaching, das neue Hobby von Minnies kleiner Familie. Monika Nebel beschreibt es so gut, dass ich selbst Lust bekam, mich auf Spurensuche zu begeben. Aber auch der eigentliche Fall kommt nicht zu kurz. Dabei führen die Spuren in die Vergangenheit des Mordopfers und Minnie muss einiges ausgraben, was bislang im Dunklen verborgen lag.
Auch privat entwickelt sich die Geschichte von Minnie weiter. Da ich schon einige Bände der Reihe kenne, ist mir Minnie keine Unbekannte mehr und so freue ich mich gerade auf diese Details und wie es mit Minnies kleiner Familie weitergeht.
Quereinsteiger finden in diesem Buch zwar einen in sich abgeschlossenen Fall vor, das familiäre Umfeld von Minnie jedoch hat sich von Beginn an immer weiterentwickelt und man kann diesen Part nur genießen, wenn man schon länger dabei ist.
Fazit:
Wieder ein sehr spannender Fall, der mich nicht nur weit in die Vergangenheit des Mordopfers führte, sondern mir zudem auch noch Lust auf Geocaching machte.