Gute Grundidee, aber zum Ende war es völlig unrealistisch und verrückt
Kim beobachtet gerne andere Menschen und beginnt sie zu stalken. Eines Tages sieht sie Anna, die sie interessiert und sie folgt ihr bis zu ihrer Wohnung. Dort lebt sie zusammen mit ihrem Freund Max. Kim findet heraus, dass Max Psychotherapeut ist und begibt sich bei ihm in Behandlung, um mehr über die beiden zu erfahren. Doch was sie bei ihren "Besuchen" bei den beiden herausfindet, bestimmt bald ihre ganzen Gedanken.Der Start des Buches war super und ich war als Leser sofort drin. Der Schreibstil hat mir auch gut gefallen und ich kam gut voran. Die Geschichte wird aus der Sicht von Kim erzählt, die schon eine etwas gestörte Persönlichkeit ist. Über Kim hätte ich gerne mehr erfahren, denn viel über sie erfährt man nicht. Vielmehr beschäftigt sich Kim ausschließlich mit dem Leben anderer Menschen. Ab und an sind Tagebucheinträge im Buch drin, wo man als Leser rätselt, von wem diese stammen. Die Idee mit den Einträgen fand ich gut und ich wusste lange nicht, von wem man die Einträge liest.Das größte Problem an diesem Thriller ist definitiv das Ende. Zum Ende hin wird alles nur noch krank und damit meine ich nicht thrillermäßig krank, sondern eher unrealistisch krank. Das was ich da zum Ende lesen musste, konnte ich einfach nicht Ernst nehmen. Aus der Grundidee hätte man eigentlich eine spannende Geschichte machen können, aber die Geschichte war einfach nur an den Haaren herbeigezogen und völlig abgehoben.