Atmosphärischer Finalband mit viel Magie, starken Figuren und einem Setting, in das man sofort wieder eintaucht.
Mit "Sonnenblüte", dem dritten Band von "Der Zauber der grünen Insel", gelingt Nora Roberts ein stimmiger und atmosphärischer Abschluss der Reihe. Auch beim zweiten Lesen hat mich die Geschichte wieder schnell abgeholt, weil sie nahtlos an die vorherigen Bände anschließt und sofort dieses vertraute Gefühl zurückbringt, wieder nach Irland und Talamhn einzutauchen.Besonders schön fand ich erneut das Setting, das für mich zu den größten Stärken der Reihe gehört. Der Wechsel zwischen Irland und Talamhn lässt die Welt noch größer wirken und verleiht der Geschichte eine ganz eigene Magie. Nora Roberts schafft es auch in diesem Band, eine lebendige und besondere Atmosphäre aufzubauen, in der man sich als Leser:in sehr leicht verlieren kann.Auch die Figuren haben mir wieder gut gefallen. Breen, Keegan und Marco begleiten einen inzwischen so vertraut durch die Geschichte, dass man sie mit jedem Band noch ein Stück mehr ins Herz schließt. Gleichzeitig gewinnt die Handlung hier noch einmal an Spannung, ohne dabei das Gefühl für die Welt und ihre Stimmung zu verlieren.Insgesamt ist "Sonnenblüte" für mich ein gelungener Finalband, der die Reihe schön abrundet. Die Geschichte fühlt sich in vielem anders an als die Nora-Roberts-Bücher, die ich sonst kenne, und genau das hat für mich einen besonderen Reiz ausgemacht. Wer atmosphärische Fantasy mit starken Bildern, einer besonderen Welt und liebenswerten Figuren mag, wird auch diesen Abschlussband sicher gern lesen.