Patrick ist selbstständig, alleinerziehender Vater und eigentlich definitiv nicht auf der Suche nach einer Frau. Angelique die organisierte und temperamentvolle junge Frau ist auf der Suche nach einem neuen Job und wie es der Teufel will, fängt sie bei Patrick an. Dem unordentlichsten Unternehmer, der Angelique je unter gekommen ist. Beide kennen sich bereits und eigentlich sind sie viel zu unterschiedlich, als dass es etwas zwischen den beiden geben könnte... Oder? Doch Patricks Zwillinge und auch sein Hund Oskar sind da änderer Meinung. Ein weiterer Weihnachtsklopper von Petra Schier im kleinen Städtchen in der Nähe von Köln mit der Familie Sternbach, da dachte ich mir, dass es nur gut werden kann. Tatsächlich war ich jedoch von der Dicke doch etwas abgeschreckt. In den meisten Apps hat das Buch tatsächlich auch weniger aufgelistete Seiten, als es dann tatsächlich mit seinen knapp 510 Seiten hat. Die Geschichte ist grundsätzlich so ähnlich bereits im Vorgänger beschrieben worden, nur, dass es nun um andere Personen geht und sich die Story, dadurch heringfügig ändert. Anfangs besteht Misstrauen und dennoch eine Anziehung, der Weihnachtsmann mischt sich ein, es wird Vertrauen aufgebaut, es ist aber klar, dass es Probleme gibt, die im Verlaufe des Buches noch Thema werden müssen. Dann kommt man sich immer näher und es gibt immer wieder schöne Szenen mit dem Hund, BUMM: Drama. Dann die Auflösung, mehr oder weniger. Und das Happy End an Weihnachten. Sprich: ein klassisches Weihnachtswerk. Prinzipiell für mich vollkommen in Ordnung, aber meiner Meinung nach hätten es auch weniger Seiten sein können. Für mich hat es sich irgendwann angefangen zu ziehen und auch zu wiederholen, was zum einen Spannung rausgenommen hat und zum anderen den Lesefluss etwas gestört hat. Die Charaktere finde ich jedoch wieder mal klasse dargestellt. Angelique, Patrick, der restliche Sternbachclan und auch Oskar. Einfach sympathisch und gut getroffen, jeder mit seinen speziellen Charakterzügen. Man trifft außerdem auf alte Bekannte, wenn man bereits Vorgänger gelesen hat. Dies ist aber definitiv kein Muss, man versteht die Handlung und versteht die Personen auch dann, wenn man nicht alle Bände vorher gelesen hat. Was den Schreibstil betrifft, so hat mir dieser gut gefallen. Petra Schier versteht sich darauf einen lockeren Schreibstil durchs Buch führen zu lassen, welcher nur gelegentlich hoch gestochene Worte sein eigen nennt und ansonsten von der moderin und alltäglichen Sprache Gebrauch macht. Wer übrigens gerne einen Adventskalender haben möchte, kann dieses Buch sinnvoll nutzen, es sind zwar 25 Kapitel, aber es lässt sich gut für die Vorweihnachtszeit portionieren. Insgesamt hat mich dieses Weihnachtsbuch doch wieder begeistern können, insbesondere, weil es wirklich Stimmung und Atmosphäre verbreitet und es wunderbar herrlich ist, die Geschichte aus der Sicht beziehungsweise die Gedanken eines Hundes so liebevoll gestaltet - zu verfolgen. Daher kann ich das Buch gerade für die Weihnachtszeit nur wärmstens empfehlen ¿