Nur knapp hat Stella den Brand überlebt. Dank ihres Vaters, der dabei ums Leben gekommen ist. Nun trägt Stella neben den seelischen auch körperliche Narben mit sich und kann Berührungen von anderen Menschen nicht ertragen. Einzig bei ihrer freiwilligen Arbeit mit Hunden kann die einundzwanzigjährige abschalten. Eine Beerdigung führt sie zurück in ihre Heimatstadt, wo sie zu ihrem Bruder in dessen WG zieht. Dort trifft sie auch auf Austin, dem Mitbewohner ihres Bruders, der sich gerade mit einer Frau vergnügt. So verläuft Stellas Start nervenaufreibend, dabei will sie eigentlich nur Ruhe. Doch Austin hat noch eine andere, liebevolle Seite und er ist bereit sie Stella zu zeigen, wenn sie ihn lässt.Ich hab das Buch so oft im Laden gesehen und als ich es in einem Bücherschrank fand, musste es mit und hab es gleich gelesen.Von der Autorin hab ich schon ein paar Bücher gelesen und so war ich gespannt. Der Schreibstil war flüssig und so bin ich gut durchs Buch gekommen.An Themen und Emotionen gab es von allem ein bisschen. Ich mochte das Kleinstadtsetting und konnte mir die Umgebung gut vorstellen.Austin war am Anfang der Typ der nichts anbrennen lässt, so fand ich es toll hinter seine Fassade zu blicken und zu sehen was in seinem Kopf vorgeht.Das Buch ist leicht winterlich angehaucht, jedoch so dezent, dass man es auch locker im Frühling noch lesen kann.Für mich war es eine Geschichte, die man locker zwischendurch lesen kann, und der Tiefgang trotzdem nicht zu kurz kommt. Ich würde noch weitere Bücher der Reihe lesen wollen.