In diesem Teil sind Poirot und Hastings zusammen im Urlaub, wobei Poirot damit beginnt zu erklären, warum er endlich seinen wohlverdienten Ruhestand antreten möchte. Als kurz darauf am Nachbartisch eine Frau nur knapp dem Tod entkommt und Poirot erfährt, dass es nicht der einzige Anschlag auf sie war, nimmt er sich auch diesen Fall an und der Urlaub ist vorbei.
Auch dieses Mal ist die Geschichte wirklich sehr spannend und super dargestellt. Was mich hierbei positiv überrascht hat, war die detaillierte Ausarbeitung der möglichen Verdächtigen. Bei den anderen Büchern habe ich immer im Dunkeln getappt und mich gefragt, wie Poirot zu seinen Schlussfolgerungen kommt. Gerade weil er manchmal verschwindet und dann plötzlich mit neuen Erkenntnissen auftaucht.
Doch dieses Mal gibt es sogar eine Liste mit den Verdächtigen, die Motive, Fragestellung usw. Das hat mir definitiv geholfen auch mal hinter die Kulissen zu blicken.
Leider muss ich jedoch gestehen, dass ich Poirot in diesem buch so gar nicht mochte.
Auch wenn er Hastings eine Anleitung zu seinen Gedanken geben möchte, um ihn zu fördern, war er sehr arrogant und überheblich. Dadurch fand ich ihn sehr unsympathisch und auch die französischen Anteile im buch (auch wenn es nur einzelne Sätze sind) fand ich etwas zu viel.
Nichtsdestotrotz war die Lösung des Falles wieder sehr anschaulich und durch due schaurige Atmosphäre des Hauses ein lesenswertes Buch.