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Interorganisationssysteme und Unternehmensnetzwerke

Wechselwirkungen zwischen organisatorischer und informationstechnischer Entwicklung. Auflage 1996. Book.
Buch (kartoniert)
Gegenwiirtig findet einerseits ein an Tempo rasch gewinnender, oft dramatischer Umbau von Unternehmen und ganzen Wirtschaftszweigen statt. Beispiele wie ABB oder IBM, Entwicklungen im Automobil-, Banken- oder Versicherungsbereich bieten reiches empir … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Interorganisationssysteme und Unternehmensnetzwerke
Autor/en: Stefan Klein

ISBN: 3824402939
EAN: 9783824402939
Wechselwirkungen zwischen organisatorischer und informationstechnischer Entwicklung.
Auflage 1996.
Book.
Deutscher Universitätsverlag

1. Januar 1998 - kartoniert - 316 Seiten

Beschreibung

Gegenwiirtig findet einerseits ein an Tempo rasch gewinnender, oft dramatischer Umbau von Unternehmen und ganzen Wirtschaftszweigen statt. Beispiele wie ABB oder IBM, Entwicklungen im Automobil-, Banken- oder Versicherungsbereich bieten reiches empirisches Belegmaterial. Auf der anderen Seite hat der Aufbau einer globa­ len neuen Telematikinfrastruktur in den letzten Jahren neue Grossenordnungen er­ reicht. Schlagworte wie Internet oder Information Superhighway haben dies einer breiten Offentlichkeit zum Bewusstsein gebracht. Die erste Entwicklung ist wesentlich mit der Herausbildung bzw. mit der zunehmen­ den Bedeutung von Unternehmensnetzwerken verbunden. Dabei sind die verschie­ densten Formen von Netzwerken anzutreffen - von hierarchisch organisierten Liefer­ verbunden, wie etwa in der Automobilindustrie, bis zu offenen, marktmassig organi­ sierten Netzen, wie beispielsweise im Bereich der Textilindustrie. Die zweite Entwicklung ist im informationstechnischen Bereich eng mit den Interorganisa­ tionssystemen (IDS) verbunden. Diese beiden Entwicklungen sind nicht unabhiingig voneinander. Ohne die Frage nach dem Primat der einen oder anderen Entwicklung aufzuwerfen oder gar zu beantwor­ ten, kann festgehalten werden, dass sie einander bedingen: Die heutige Form der Un­ ternehmensnetzwerke ware ohne die in ihnen Verwendung findenden Interorganisati­ onssysteme nicht funktionsfahig. Die sich in den Unternehmensnetzwerken stellenden Aufgaben des Informationsaustauschs treiben ihrerseits die Entwicklung neuer Formen von IDS voran - zur Zeit namentlich im Bereich offener Systeme.

Inhaltsverzeichnis

I Interorganisatorische Beziehungen als Gegenstand betriebswirtschaftlicher Analyse.- 1 Wechselwirkungen organisatorischer und technischer Entwicklungen.- 2 Zur Dialektik interorganisatorischer Beziehungen.- 3 Aufbau der Untersuchung.- 4 Methodische Anmerkungen.- II Unternehmungsnetzwerke und Interorganisationssyteme: Grundlagen des wirtschaftlichen Strukturwandels.- 1 Der Kontext: Wirtschaftliche Restrukturierung.- 1.1 Symptome und Widersprüche des Strukturwandels.- 1.1.1 Der empirische Befund: Sinkende Unternehmungsgröße vs. Konzentrationstrend.- 1.1.2 Internationalisierung - Regionalisierung.- 1.2 Erklärungen des Strukturwandels aus unterschiedlichen Perspektiven.- 1.2.1 The New Competition.- 1.2.2 Die Perspektive der politischen Soziologie.- 1.2.3 Die wirtschaftsgeschichtliche Perspektive.- 1.2.4 Die technologische Perspektive.- 1.2.5 Die strategische Perspektive.- 1.2.6 Theorie der Unternehmung.- 1.2.7 Systemgrenzen der Unternehmung.- 1.2.8 Netzwerkorganisation - ein Perspektivenwechsel.- 1.3 Netzwerke als universelles Phänomen.- 2 Neue Technologien und die Entwicklung von Interorganisationssystemen.- 2.1 Interorganisationssysteme.- 2.1.1 Zum Begriff von IOS.- 2.1.2 Formen und Entwicklungsstufen von IOS.- 2.1.3 Perspektiven auf IOS.- 2.2 EDI: Technologie eingebunden in organisatorische und institutionelle Rahmenbedingungen.- 2.2.1 Perspektiven auf EDI.- 2.2.2 EDI und der Strukturwandel.- III Ein integrativer, sozio-ökonomischer Bezugsrahmen zur Analyse der Bestimmungsfaktoren der institutionellen Gestaltung.- 1 Zur Bestimmung des Netzwerkbegriffs.- 1.1 Unternehmungsnetzwerke - eine begriffliche und konzeptionelle Einordnung.- 1.2 Unternehmungsnetzwerke zwischen Hierarchie und Markt.- 1.2.1 Netzwerke als Hybridform.- 1.2.2 Netzwerke als eigenständige Organisationsform.- 1.2.3 Netzwerke als dialektische Synthese.- 2 Ein sozio-ökonomischer Bezugsrahmen für Unternehmungsnetzwerke.- 2.1 Das AGIL-Schema als Strukturierungsmuster.- 2.2 Die Grundformen wirtschaftlicher Koordination.- 2.2.1 Adaption: Markt.- 2.2.2 Zielerreichung: Hierarchie.- 2.2.3 Integration: Netzwerk.- 2.2.4 Bewahrung latenter Strukturen: Verhandlungssystem.- 2.3 Ausdifferenzierung von Netzwerkfunktionen.- 2.3.1 Dimensionen der Austauschbeziehung.- 2.3.2 Governance-Dimensionen.- 2.3.3 Soziale Dimensionen.- 2.3.4 Normativ-kulturelle Dimensionen.- 2.4 Interdependenzen zwischen den Netzwerkdimensionen.- 2.4.1 Interpenetration von Netzwerkdimensionen.- 2.4.2 Zur Entwicklungsdynamik von Netzwerken.- 2.5 Netzwerktypologie.- 2.5.1 Tausch-Netzwerke.- 2.5.2 Fokale Netzwerke.- 2.5.3 Clubs.- 2.5.4 Lern-Netzwerke.- 3 Interpenetration von Netzwerkdimensionen und Konfiguration von Netzwerkebenen.- IV Technisch-organisatorische Wechselwirkungen und Implikationen für die Gestaltung interorganisatorischer Beziehungen.- 1 Wirkungsanalyse: Perspektiven und Wirkungsdimensionen.- 1.1 Wirkungen von IOS.- 1.1.1 Wirkungsdimensionen von IOS.- 1.1.2 Hypothesen zum Einfluß von IOS auf die Entwicklung von Koordinationsformen.- 1.1.3 Wirkungen von IOS auf die Netzwerkdimensionen.- 1.1.4 Wirkungen von IOS in Abhängigkeit von Designmerkmalen.- 1.1.5 Zusammenfassung: Drei Einflußrichtungen von IOS.- 1.2 Wirkungen von Unternehmungsnetzwerken auf die Entstehung und Ausbreitung von IOS.- 1.2.1 Organisations- und Institutionslücke.- 1.2.2 IOS als Instrument zur Intensivierung der Zusammenarbeit.- 1.2.3 Vertrauen und Reputation.- 1.3 Thesen zu organisatorisch-technischen Wechselwirkungen.- 1.3.1 Die Gestaltungsthese: Rekursive Verknüpfung von organisatorischer und technischer Gestaltung.- 1.3.2 Die Koevolutionsthese.- 1.3.3 Desiderata der Forschung.- 2 Konfiguration interorganisatorischer Arrangements.- 2.1 Netzwerkkonfiguration und Koordinationsstrategie.- 2.1.1 Zum Begriff der Netzwerkkonfiguration.- 2.1.2 Zum Konzept der Koordinationsstrategie.- 2.2 Ein Bezugsrahmen der Koordinationsstrategie.- 2.2.1 Markt- und Branchenstrukturmerkmale.- 2.2.2 Koordinationsformen.- 2.2.3 Beziehungsmerkmale.- 2.2.4 Ressourcen.- 2.2.5 Zusammenfassung: Kriterien für die Konfiguration.- 2.3 Zum deskriptiven Potential des Bezugsrahmens: Konfigurationsbeispiele.- 2.3.1 EUROSELECT.- 2.3.2 RIA.- 2.3.3 IBOS.- 2.3.4 COMMERCENET.- 2.3.5 Zusammenfassung und Vergleich der Beispiele.- 2.4 Zum normativ-gestalterischen Potential des Bezugrahmens: CIL - Konzeption eines Logistikdienstes.- 2.4.1 Kontingenzen.- 2.4.2 Koordinationsstrategie.- 2.4.3 Strategische Potentiale und Konfigurationsoptionen.- 2.5 Zusammenfassung.- V Management Implikationen.- 1 Konzepte zum Management interorganisatorischer Arrangements.- 1.1 Informationslogistik - Zum Management von Informationsströmen und Infrastrukturen.- 1.1.1 Gestaltung informationslogistischer Infrastrukturen.- 1.1.2 Informationslogistik und die Gestaltung zwischenbetrieblicher Beziehungen.- 1.2 Virtuelle Organisation.- 1.2.1 Perspektiven auf virtuelle Organisation.- 1.2.2 Zur Dialektik virtueller Organisationen.- 2 Zum Management dialektischer Strukturen.- 2.1 Austauschbeziehungen: Interessenausgleich.- 2.2 Govemancestrukturen: Führungsmodelle und Machtfragen.- 2.2.1 Kollektive Strategie.- 2.2.2 Koordination und Komplexität.- 2.2.3 Führungs- und Kontrollmodell.- 2.2.4 Macht- und Einflußbasen.- 2.2.5 Organisationsarchitektur.- 2.3 Beziehungsmanagement.- 2.4 Kultur, gemeinsame Werte und Verantwortung.- VI Theoretische und praktische Perspektiven.
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