Das Buch eines Sommers

von Bas Kast
Werde, der du bist. Originaltitel: Das Buch eines Sommers.
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Das Leben, das zu uns passt und uns erfüllt.

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Produktdetails

Titel: Das Buch eines Sommers
Autor/en: Bas Kast

ISBN: 3257071507
EAN: 9783257071504
Werde, der du bist.
Originaltitel: Das Buch eines Sommers.
Diogenes Verlag AG

23. September 2020 - gebunden - 240 Seiten

Beschreibung

Im Sommer seines Lebens hat Nicolas einen Traum. Er will Schriftsteller werden wie sein Onkel. Dann kommt das Leben dazwischen und die Firma seines Vaters, Verantwortung, Termine und lauter Zwänge. Als sein Onkel stirbt, verliert Nicolas den einzigen Menschen, der an ihn geglaubt hat. Doch überraschend findet er am unwahrscheinlichsten Ort den Schlüssel, der ihm hilft, zu dem zu werden, der er wirklich ist.


Portrait

Bas Kast, geboren 1973 in Landau / Pfalz, wollte Hirnforscher werden oder zumindest etwas Vernünftiges tun, wandte sich dann aber dem Schreiben zu. Er ging in Utrecht, München und Kalifornien zur Schule, studierte Psychologie und Biologie in Konstanz, Bochum und am MIT in Boston. In seinen Büchern versucht Kast, große Menschheitsthemen wie Liebe, Intuition und Kreativität mit Hilfe wissenschaftlicher Erkenntnisse neu zu beleuchten. Er lebt mit seiner Familie in Rottendorf bei Würzburg.  
Bewertungen unserer Kunden
Sinnsuche für Unkomplizierte
von Manon Dittmer - 19.10.2020
Dieses Buch bietet einen Einstieg in das Thema Sinnsuche, ohne dabei zu kompliziert zu werden. Das Buch ist unterhaltsam geschrieben und vermittelt verschieden Denkanstöße zum Sinn des Lebens. Ohne zu sehr in philosophische Denkspiralen einsteigen zu müssen, kann man aus dem Buch für sich einiges ableiten, wie man sein Leben in der Zukunft gestalten möchte,
Aus Skepsis wurde Begeisterung
von Anonym - 17.10.2020
Zum ersten Mal hörte ich von Bas Kast, als ich über den Ernährungskompass gestolpert bin. Da sich die Genre der beiden stark unterscheiden, war ich zunächst eher skeptisch. Das Buch eines Sommer ließt sich jedoch sehr angenehm, es regt zum Nachdenken an, was im Leben wirklich wichtig ist bzw. sein sollte und halfen durchaus beim Reflektieren des eigenen ich.
Selbstfindung light
von Kristall86 - 15.10.2020
Bas Kast ist der Autor von "Das Buch eines Sommers". Mit seinem Protagonisten Nicolas zeigt er gekonnt das Thema Selbstfindung auf. Es geht darum, ob man mutig genug ist, sein Leben zu ändern, will man es ändern, verbessert es das bisherige Leben....etc.. Kurzum, die Suche nach dem eigenen Ich und der Frage ob ich mit mir zufrieden bin. Kast lässt Nicholas das Thema sehr egoistisch und selbstständig erarbeiten aber ich muss gestehen, seine Art hat mich nicht angesprochen. Man kann nicht immer alles mit sich selbst ausmachen! Das funktioniert nicht. Aber, und das sei gesagt, da wird jeder Leser seine eigene Meinung dazu haben. Hier und da geht Kast in die Tiefe mit gewissen Themen, andere würgt er kurz und knapp ab, obwohl sie wichtig sind. Diese Art der Einschätzung entsprach nicht meinem Gusto. Der Autor verwendet in diesem Buch eine recht einfache und fast schon simple Wortwahl. Ich muss gestehe , ich war überrascht darüber und hätte hier gern etwas mehr Niveau erwartet und erhofft. Für meine Begriffe, war die gesamte Struktur des Buches zu lasch, zu einfach und zu klischeehaft. Das können andere Autoren zum Thema "Selbstfindung" definitiv besser. 3 von 5 Sterne
Sprezzatura
von schokoflocke - 15.10.2020
Woher kam dieser Drang jeden Moment bloß so schnell wie möglich hinter mich bringen zu müssen, nur, um zum nächsten Moment zu eilen, als würde dieser das große Glück für mich bereithalten? Was natürlich eine Illusion war, denn in diesem nächsten Augenblick würde ich ja wiederum nur - statt ihn auszukostenn - den übernächtsten herbeisehen... Es war ein wunderbare Sommer mit Onkel Valentin, der Nicolas glauben lässt so werden zu können, wie sein Onkel. Ohne Rücksicht auf irgendwas einfach sich selbst zu sein und die eigene Träume leben...Und doch ist es anders gekommen. Nicolas hat das Familienunternehmen übernommen und die Arbeit beansprucht seine ganze Zeit. Sogar die Familie spielt nur eine Randrolle, von Träumen keine Spur...Ausgerechnet an einem sehr stressigen Tag, an dem die Zukunft der Firma auf der Kippe steht, erreicht Nicolas die Nachricht von Valentins Tod... Ich mag Geschichten, die Leichtigkeit mit Tiefgründigkeit verbinden und dieses Buch ist genau so eine Geschichte. Sanftmütig und zart schreibt Bas Kast über das, was zu den wichtigsten Dingen in unseren Leben gehört - Selbstfindung. Erkenne, wer du im Kern deines Wesens bist, und dann werde es ( Pindar ). So einfach wie das klingt, ist das natürlich nicht, dass weißt der Protagonist Nicolas sehr genau. Es gibt viele Gründe um den vernüftigen, pflichtbewussten Weg zu wählen, aber letztendlich nur wenn man mit sich im Reinen ist kann man auch wahre Lebensfreude empfinden. Um genau darum geht es - umd das Leben zu leben und geniessen, nicht um von Moment zu Moment zu hetzen und dem Verpassten nachzutauern. Eine wichtige und kluge Botschaft, leichtfüssig und in schöhner Sprache erzählt, mit Figuren, die nicht nur sympathisch, sondern auch glaubwürdig wirken - was will man mehr ? Für mich war dieses Buch eine kleine Auszeit für die Seele, so warmherzig, bisschen poetisch und irgendwie süß und doch nachdenklich machend. Ich kann es nur weiterempfehlen !
berührende Lebensgeschichte
von Anonym - 14.10.2020
Ein ruhiges, leicht daherkommendes Buch mit ungewöhnlichem Tiefgang . Der Sinn des Lebens wird von Nicolas indirekt hinterfragt. Er hat das Erbe des Vaters übernommen, auch das Ziel des Vaters : Altersforschung, ist dort überhaut nicht zufrieden und hat eigenlich die schönste Zeit in seinem Leben mit einem Freigeist Onkel Valentin verbracht. Nach dessen Tod hinterfragt er sein Leben und stellt mit einem imaginären Gesprächspartner Christopher sein Leben zur Debatte. Unterstützt von seiner Familie ändert er sich und seinen weiteren Lebenspfad und alle werden glücklicher. Wenn es so einfach ginge, wäre nur Friede, Freude, Eierkuchen. Gewissen Verpflichtungen hat jeder. Aber trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Als Leser war ich gefesselt . Wunderschöne Landschaftseindrucke , die mich in die Gegend versetzt haben.
Selbsterkenntnis als Sprungbrett zur Selbstwerdung
von Heilin 68 - 13.10.2020
Bas Kast macht keine halben Sachen. Als sich der Wissenschaftsjournalist wegen gesundheitlicher Probleme intensiv mit dem Thema Ernährung zu beschäftigen beginnt, mündet dies in der mehrjährigen fundierten Auswertung tausender Studien zum Thema. Heraus kommt dabei 2018 sein Sachbuch "Der Ernährungskompass". Dieser avanciert in kürzester Zeit zum ernährungswissenschaftlichen Grundlagenwerk und führt monatelang die Bestsellerlisten an. Doch auf das überaus erfolgreiche Thema "Ernährung" ließ sich Kast nicht festlegen. Thematisch ist er jetzt vielmehr zu seinen schriftstellerischen Wurzeln zurückgekehrt. Denn bereits vor Erscheinen seines "Ernährungskompass" hatte er Bücher zu psychologischen Themen wie Liebe, Kreativität, Glück in der modernen Gesellschaft, Bauchgefühl und Intuition veröffentlicht. Was allerdings neu ist: Aktuell überrascht "der Ernährungspapst", weil er sich einem völlig neuen Genre zuwendet: dem Roman. In seinem Erstlingswerk "Das Buch eines Sommers" befasst sich Bas Kast mit Themen wie "Selbstfindung" und "Persönlichkeitsentwicklung". Nun könnten böse Zungen anmerken, zu diesem Thema sei bereits alles gesagt, nur noch nicht von jedem. Denn die Entwicklung der Persönlichkeit, die Ontogenese des Individuums, war schon seit der Antike Gegenstand philosophiegeschichtlicher Betrachtungen. Und auch Kast hat seinem Erstlingswerk im Untertitel leitmotivartig das Zitat des antiken Dichters Pindar vorangestellt: "Werde, der du bist!" Doch es ist nicht das Anliegen des Autors, ¿das Rad neu zu erfinden` oder schon bekannte Erkenntnisse zu revolutionieren. Vielmehr nähert er sich dem Thema aus einer sehr individuellen Perspektive, mit autobiografischem Impetus. Die Idee zum Roman entstand nach Bas Kasts eigenen Worten, als er nach der Geburt seines ersten Sohnes zum Thema "Wie geht gute Erziehung?" zu recherchieren begann und die Faktenlage "zu dünn" fand für einen Erziehungsratgeber im Stil eines Sachbuches. So entstand der Roman "Das Buch eines Sommers", der eben nicht wissenschaftsjournalistisch die Macht der Gene und den Einfluss der Sozialisation abhandelt, sondern der sich in fiktiver Erzählform mit der Endlichkeit des Lebens und der daraus resultierenden Frage nach "erfülltem Leben" auseinandersetzt. Im Mittelpunkt des Romans steht Nicolas, ein erfolgreicher Geschäftsmann, der das Pharmaunternehmen seines Vaters geerbt hat und es seit Jahrzehnten erfolgreich weiterführt. Vereinnahmt durch Terminzwänge und Aufgabenbelastung als Firmenchef und Manager, gefangen in der Verantwortung gegenüber Mitarbeitern und potentiellen Investoren und dem Gefühl der finanziellen Verpflichtung der eigenen Familie gegenüber strampelt Nicolas sich in der immer schneller rotierenden Tretmühle eines Workaholics ab. Er hat längst nicht nur seine eigenen Träume und Wünsche, sondern auch den Kontakt zu Frau und Sohn verloren. Dies ändert sich schlagartig durch einen Anruf: sein Onkel Valentin ist gestorben. Der Mann, der ihn geprägt und seit Jugendtagen begleitet hat, dem er stets am Herzen gelegen war. Valentin, der jüngere Bruder seines Vaters, bei dem er als Neunzehnjähriger nach seinem Abitur den Sommer verbracht und in gemeinsamen Unterhaltungen seinen ersten Liebeskummer verarbeitet hat. Der ihm durch seine authentische Art zu leben, risikobereit den eigenen Interessen zu folgen und ein selbstbestimmtes Leben als Schriftsteller zu führen, einst Mentor und Vorbild war - und Gegenentwurf zu seinem eigenen vernunftbetonten und sicherheitsbedachten Vater. Und zu dem Nicolas nun doch seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte - unter dem Vorwand, dass ihm sein eigener Alltag keine Zeit mehr für solche Urlaubsbesuche einräume. Nun gab es kein Verschieben, kein weiteres Wiedersehen mehr. Begleitet von seiner Frau und seinem kleinen Sohn macht sich Nicolas nun, viele Sommer später, auf den Weg in den Süden, um die Beerdigung seines Onkels zu regeln, der ihn zum Erben einer magisch anmutenden Villa inmitten von Weinbergen und üppiger Natur gemacht hat. Eine Reise in die Vergangenheit, die Nicolas zur Gegenwart wird, da ihm sein geliebter Onkel Valentin immer noch präsent erscheint - und die seine Zukunft entscheidend prägen soll. Denn mit der wach werdenden Erinnerung beginnt Nicolas wieder zu träumen. Und in Christopher, dem literarischen Alter Ego seines Onkels, findet er in seinen Träumen einen Gesprächspartner, der ihn Krise als Chance erkennen lässt. Und der ihm klarmacht: die Frage nach dem Sinn des Lebens erschließt sich nur dem, der den Tod nicht ausklammert. Denn nur vor der Akzeptanz um die Endlichkeit des Seins erschließt sich ein Bewusstsein für den Wert der Zeit, des Augenblicks. Und Christopher wird Nicolas quasi zum väterlichen Mentor, der ihm in nächtlichen Traumdialogen klarmacht: Wer keine eigenen Vorstellungen von seinem Leben und für sein Leben hat, droht "am Leben vorbei zu leben" und fremdbestimmt zu werden. Wer keinen Plan hat, für den machen andere die Pläne. Doch wer Einsicht in sein Ich und seine Wünsche gewinnt, lernt sein Leben selbstbestimmt zu gestalten. Doch wie geht "gelingendes Leben"? Wie wird man überhaupt der, zu dem man bestimmt ist? Das führt zum Kern der Frage: Wie unterscheide ich das, was ich tatsächlich bin, von dem, was andere von mir denken oder wollen, dass ich sei? Bas Kast geht dieser wohl größten und komplexesten Lebensaufgabe in oft traumwandlerischer Erzählweise auf den Grund; seine Protagonisten geben Denkanstöße ohne erhobenen Zeigefinger und maßen sich an keiner Stelle eine Antwort an. Dies verleiht er der Schwere der Thematik eine gewisse märchenhafte Leichtigkeit. Und auch wenn Bas Kast an mancher Stelle mit Altbekanntem aufwartet: Mir gefällt, dass viele seiner Anekdoten und Metaphern an prinzipielle Lebensmaximen erinnern, von denen man wohl schon gehört hat - vielleicht in Kindertagen. Und von denen es doch guttut, sie sich auch als Erwachsener nochmal in Erinnerung zu rufen, um nicht am Leben vorbei zu leben.
Was mache ich aus meinem Leben?
von Gerda - 11.10.2020
Ein Buch über Träume, Lebensläufe und die Realität. Nicolas ist ein Suchender. Er hat seinen Platz im Leben noch nicht so recht gefunden. Er wollte Schriftsteller werden, wie sein von ihm sehr bewunderten Onkel. Doch durch den Tod des Vaters wurde alles anders. Er übernahm die Firma seines Vaters. Damit kamen auch Verantwortung, Termine und lauter Zwänge. Nun ist sein Onkel verstorben. In der Firma gibt es große Probleme. Er arbeitet nur noch. Seine Familie ist Nebensache. Zeit um nachzudenken. Nicolas wird als Mensch beschrieben, der immer einen Schubs braucht, um die richtige Entscheidung zu treffen. Er ist so mit sich beschäftigt, seine Familie ist völlig nebensächlich. Das fand ich sehr störend. Er kommt sehr spät auf das Offensichtliche. Dadurch verliert dieser Roman. Eine ganz einfache, relativ kurze Geschichte. Mir war sie zu bedächtig und zu langsam.
Tolles Buch
von Frimada - 11.10.2020
Dieses Buch habe ich bei #lovelybooks gewonnen und mich total darüber gefreut, da mir sowohl Cover als auch Klappentext auf Anhieb sehr gut gefallen haben. Und die Geschichte fand ich dann tatsächlich auch sehr schön. Zum einen, weil es eine Ich Erzählung ist, was ich sehr gerne mag, wenn es gut geschrieben ist. Zum anderen, weil der Schreibstil wirklich sehr schön ist. Es ist gut geschrieben, und die Gefühle und Gedanken des Protagonisten kommen sehr gut rüber, ohne dass der Autor zu viele Worte benutzt. Man kann sich sehr gut mit dem Protagonisten identifizieren und eine Bindung zu ihm aufbauen. Die Geschichte selber gefällt mir auch sehr gut. Der Protagonist hatte früher den Traum, Geschichten zu schreiben, hat es aber früh aufgegeben und die Firma seines Vaters übernommen. Er hat Frau und Kind und fühlt sich verpflichtet, für sie zu sorgen. Doch da gibt es auch noch seinen Onkel Valentin, der selbst erfolgreicher Schriftsteller ist und zu dem der Protagonist eine enge emotionale Bindung hat. Als dieser Onkel stirbt, verbringt die kleine Familie einen Sommer in seinem Haus, und das ändert ihr Leben. Mich hat die Geschichte sehr an mein eigenes Leben erinnert, denn ich habe ja selbst den Traum, Autorin zu werden. Und darum kann ich den Protagonisten sehr gut verstehen.
Geistiger Wegweiser
von F.D. - 08.10.2020
Ein Buch, das inspiriert und einen hoffen lässt, dass das im Buch erwähnte nächste Buchprojekt auch Realität wird.
Wer möchte ich wirklich sein?
von Pia Winter - 08.10.2020
Ein wunderbar leichtes Buch, das zum Nachdenken anregt. Worüber? Darüber, wie man sein Leben gestalten möchte. Denn genau darüber denkt auch der Protagonist der Geschichte nach, als sein geliebter Onkel stirbt, den er immer für seine schriftstellerischen Fähigkeiten bewundert hat. Es geht im Buch um die Frage, wer man wirklich sein möchte und wie man seine Zeit auf Erden verbringen möchte. Wer sich gerne mit dieser Frage beschäftigt, für den ist dieses Buch genau das richtige. Ein tolles Geschenk, gerade für jüngere Leser, die noch am Beginn ihres Lebens stehen.
Eine wunderbare Geschichte!
von lesebiene - 07.10.2020
Meine Meinung: Wow, welch ein positives und wunderschönes Buch, welches mich so sehr in seinen Bann ziehen konnte. Schon zu Anfang des Buches wurde es für mich zu eben jenem Buch, welches bitte nie enden sollte. Denn wie es der Autor schafft eine so bezaubernde Grundstimmung und Atmosphäre zu erschaffen, ist begeisternd und war einfach großes Kino. Nebenbei stehen in diesem Buch so wahre Dinge und emotionale Dinge, die einen als Leser auf innigste Weise erreichen und zum Nachdenken anregen können und dabei verliert der Autor nie den Fokus auf seine Geschichte, die ebenso lebendig geschrieben ist, mit dem nötigen Feingefühl und einer so ermutigenden Art das Leben zu leben, wie ich es selten so lesen durfte. Mein Fazit: Für mich ist dieser Autor definitiv eine jener Entdeckungen, welche ich nicht mehr missen möchte. Ein wunderbarer Schreibstil, tolle Charaktere und eine Geschichte die ans Herz geht und einen wahren, mutigen Kern beinhaltet!
Zum eigenen Kern kommen
von begine - 06.10.2020
Der deutsch niederländische Autor und Wissenschaftsjournalist Bas Kast schreibt angenehm. Sein Roman "Das Buch eines Sommers" erzählt den Sommer des Protagonisten Nicolas. Der wollte eigentlich Schriftsteller wenden, wie sein Onkel. Dann erkrankt sein Vater an Alzheimer, der ein Pharma- Unternehmen besitzt, in dem nach Mitteln zum Aufhalte der Krankheit geforscht. Also übernimmt er den Betrieb. Als sein Onkel stirbt und ihm sein Haus vermacht, fährt er mit seiner Frau und seinem Sohn zu dem Haus. In diesem Sommer kommt er zum Nachdenken. Er ist teilweise etwas schwermütig, aber besonders der kleine Sohn hilft ihm zu einer Entscheidung und aus seinem Tief.. In seinen Träumen wird er von einer Figur seines Onkels heimgesucht. Der Autor hat die Figuren liebevoll gestaltet. Das Buch liest sich gut. Es ist ein Wohlfühlroman.
Berührend
von fredfred - 05.10.2020
Nicolas ist ein erfolgreicher Unternehmer in seinem ererbten Pharmabetrieb. Sein Focus richtet sich auf die Erforschung des Alterungsprozesses und die Möglichkeiten, ihn zu verlangsamen. Als Teenager wollte er noch seinem schriftstellernden Onkel nacheifern, einem Bestsellerautor und wahren Lebenskünstler, der zugleich auch ein warmherziger Philosoph war.  Doch nun ist dieser Onkel Valentin unerwartet gestorben, sodass Nicolas sich mit Ehefrau und Sohn aufmacht, um Beerdigung und Nachlass zu regeln. Diese Reise wird für ihn zu einer Begegnung mit seinem wahren Ich. Sind Karriere, Geld, Pflichterfüllung wirklich das Mass aller Dinge?Was nützt seine Forschung über das Altern, wenn man sich nicht die Zeit nimmt, das Leben zu leben? Diese und andere tiefgründige Gedanken sind verpackt in einen leichten Sommerroman mit lebendigen und sympathischen Protagonisten. Man liest sich gern durch die Seiten, um zwischen der munteren Handlung die Wandlung des Karrieremenschen in einen Mann zu beobachten, der sich die Sinnfrage gestellt hat und sich nun neu positioniert. In diesem Buch gibt es so viele schöne poetische Sätze, so wunderbare philosophische Gedankengänge, dass man noch länger mit einem sehr guten Gefühl an diese Geschichte zurückdenkt. Das Buch eines Sommers ist ein Buch mit sehr viel Tiefgang, ohne schwerfällig und mit erhobenem Zeigefinger daherzukommen. Es ist absolut empfehlenswert: zum Selberlesen, aber auch zu Weiterverschenken!
Roman kann er auch der Bas Kast
von Andreas Hoffmann - 03.10.2020
Bas Kast Das Buch eines Sommers" Erst war ich etwas skeptisch ob ein wissenschaftlicher Journalist auch einen Roman schreiben kann. Ich kannte Bas Kast bisher als Autor von "Der Ernährungskompass" und seinem "Kochbuch". Da ich inzwischen mit Ernährungsumstellung und Sport 14 kg abgenommen habe, vertraute ich darauf, dass auch dieses Buch gut sein wird. Schon nach den ersten Seiten war mir klar, dass Bas Kast auch Roman kann und zwar mindestens so gut wie Sachbücher schreiben. Sehr einfühlsam und in einer für mich sehr schönen Sprache ist der Roman geschrieben. Leider viel zu kurz ist der Roman geraten, gerne hätte ich noch weitergelesen. Zuhause im Sessel bei einer Tasse Tee und im Sportstudio als Hörbuch habe ich es sehr genossen diesen Roman von Bast Kast. Ich kann dieses Buch unbedingt empfehlen und hoffe, dass es Nachschub geben wird.
Zum Nachdenken und zur Selbstreflexion
von vielleser18 - 03.10.2020
..¿¿¿ s¿¿¿ s¿ ¿¿s¿¿¿s...¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿ ¿¿¿¿, ¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿s¿¿ä¿¿¿¿¿. ¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿ ¿ä¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿ ¿ä¿¿¿¿¿¿¿, ¿¿s ¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿s¿¿ ü¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ - ¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿ ¿¿s ¿¿ü¿¿ ¿¿¿¿¿ (s¿¿¿¿ 151) So geht es Nicolas im Roman. Beschäftigt, eingebunden in den Beruf, kein Blick auf das Wesentliche. Unzufrieden, überfordert, schlecht gelaunt und alles fühlt sich falsch an. Dabei hat er doch ein eigenes Unternehmen, hat genug Geld und eine tolle Familie. Doch er lebt ein Leben auf der Überholspur, alles dreht sich nur um Beruf und Arbeit und eigentlich ist dieser Beruf nie sein Wunsch gewesen. Als sein Onkel stirbt, reist er mit seiner Familie an dessen Wohnort. In dem einsam gelegenen Haus findet er nicht nur Zeit zum Nachdenken und Zeit für seine Frau und seinen Sohn, sondern trifft auch auf eine ganz besondere Figur, die ihn mit Gesprächen wieder auf die Spur zu sich selbst bringt. Werde, der du bist ist der Untertitel dieses Romans , der den Leser zum Nachdenken und zur Selbstreflexion anregt und das ich bestimmt noch einmal lesen werde. Die Wandlung von Nicolas, die Gedanken, Gespräche und auch die Fabeln im Roman sind sehr bereichernd. Die Bücher aus dem @diogenesverlag empfinde ich alle sehr wertvoll, dieses aber ganz besonders. Ich glaube, jeder kann sich irgendwie in diesem Buch wieder entdecken und kann Impulse für sich gewinnen. Hier steht nicht die eigentliche Handlung im Vordergrund, sondern die psychologische Seite, die Handlung ist eher ein Rahmen, der Augenmerk sollte auf dem Inhalt liegen. Ein Buch, dass man nicht zu schnell lesen sollte, sondern, dass man auf sich wirken lassen muss. Sehr gelungen empfand ich auch, dass es eine Geschichte in der Geschichte gibt, dass dieser Roman am Ende selbst zu einem Buch im Buch wird, als Nicolas seinen Traum zur Wahrheit macht. Es schließt sich ein Kreis... Bas Kast sinniert mit seinen Figuren um Zufriedenheit im Leben, Lebensträume, um das Loslassen können , dem Streben nach Glück und um das Erkennen, das jeder Mensch anders ist und eigene Träume und Vorstellungen vom Leben hat. Aber auch, dass man sich seiner Endlichkeit bewusst ist und dadurch das Leben auch auskosten und nicht an sich vorbeiziehen lassen sollte. Es gibt keine Einheitslösung für alle, sondern im Gegenteil - es regt an, sich nicht an anderen zu orientieren, sondern seinen Platz im Leben zu suchen und zu finden. ¿¿¿¿¿¿¿, ¿¿¿ ¿¿ ¿¿¿ ¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿s ¿¿s¿¿s ¿¿¿ ¿¿s¿, ¿¿¿ ¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿ ¿s. ¿¿¿¿s ¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿ s¿¿¿ ¿¿¿¿¿s ¿¿¿¿¿¿¿ (s¿¿¿¿ 125).
Anregende Unterhaltung gepaart mit Inspirationen für das eigene Leben
von Thomas - 03.10.2020
Bas Kast integriert in seinem Roman "Das Buch eines Sommers" in anschaulicher Art Lektionen zu dem Sinn des Lebens und dem Thema Prioritätensetzung. Die Vorhersehbarkeit der Geschichtserzählung überrascht dabei wenig, umso mehr lädt sie zu einer kurzweiligen Reise der Reflexion ein und liefert dabei gute Denkanstöße. Wer anregende Unterhaltung gepaart mit Inspirationen für das eigene Leben sucht, wird in diesem Roman fündig!
Das Buch zweier Sommer - damals und heute
von S. P. - 02.10.2020
Der Klappentext und die Leseprobe zu "Das Buch eines Sommers" von Bas Kast hatten mich überzeugt. Die erste Vorstellung und der Beginn klangen sehr interessant und lasen sich sehr gut. Lebensthema "Werde, der du bist", das scheint Nicolas sich in jenem Sommer mit dem Onkel vorgenommen zu haben. Aber bis zu dessen Tod hat es nicht geklappt. Ob und wie wird es nun weitergehen? Ich wollte sehr gern weiterlesen und hatte das Losglück, das Buch vorab lesen zu dürfen. Nur irgendwie war immer klar, worauf es hinauslaufen wird. Da war wenig Spielraum. Die Umsetzung ist Geschmacksache. Die Leserschaft muss sich einlassen können auf den vom Autor gewählten Weg. Dann besteht auch die Möglichkeit zu Vergleich, Einsicht und Erkenntnisgewinn. Der Sprachstil ist gut verständlich. Daher ist das Buch gut zu lesen. Etwas Neues bietet es aber nicht wirklich.
kurzweilig
von s. - 01.10.2020
Bas Kast hat ein kurzweiliges, leicht lesbares Buch geschrieben, dass viele Denkanstöße enthält. Besonders gut gelungen sind die Passagen, in denen er Lebenseinsichten in Form vom Geschichten und Bildern beschreibt. Hier liegt aus meiner Sicht die größte Stärke des Buches. Die größte Schwäche: die handelnden Personen leben in einer privilegierten Welt. Die Umstände machen es ihnen relativ leicht, zu dem zu werden, der sie sind. Wenn dann auch noch der Kollege in der Firma ganz zufällig bereit ist, einen Großteil der Arbeit, die dem Protagonisten zu viel wird, zu übernehmen.... naja, wäre schön, wenn es im wirklichen Leben auch so leicht wäre. ..
schönes Buch, leicht zu lesen
von Lese lotte - 29.09.2020
Das Buch ist in einer so schönen Sprache geschrieben und einfach zu lesen. Es entspannt und regt zugleich an, über sich nachzudenken. Darüber, was wirklich wichtig ist im Leben. Im hier und jetzt. Danke Bas Kast!
Auf der Suche nach dem eigenen Ich
von Philo - 28.09.2020
Nicolas möchte wie sein Onkel Valentin Schriftsteller werden, dem stehen aber die Erwartungen seines Vaters gegenüber, der die schriftstellerischen Ergebnisse seines Bruders nicht sehr ernst nimmt. Nicolas beugt sich dem Willen seines Vaters und übernimmt die Leitung dessen Firma. Zufrieden ist er nicht, und die Beziehung zu seiner Frau und seinem Sohn wird immer schlechter. Als sein Onkel unerwartet stirbt, fährt Nicolas mit seiner Familie in die Villa seines Onkels, um den Nachlass zu regeln. In seinen Träumen setzt er sich mit Christoph, einer erdachten Figur seines Onkels auseinander und erkennt, wie weit er sich von seinem gewünschten Lebensweg entfernt hat. Ganz gleich wie Nicolas sich letztendlich entscheidet, konnte mich das Buch nicht überzeugen. Ich finde die Geschichte doch ziemlich realitätsfern. Gespräche zwischen Nicolas und seinem Onkel hätten dem Buch einen tieferen Sinn gegeben. Mit ihm hätte er sich auseinandersetzen sollen als mit einer Traumfigur, deren Ansichten ich auch nicht immer überzeugend fand. Aber dies war nach dessen Tod nun nicht mehr möglich. Alles in allem ist es eine gut zu lesende Familiengeschichte. Nicolas Frau und sein Sohn sind sehr liebenswerte Menschen, die sich sehr um den Zusammenhalt der Familie bemühen. Nur mit Christoph konnte ich mich nicht anfreunden. Seine philosophischen Einlassungen konnten mich nicht überzeugen, was mir die Lesefreude etwas verdorben hat.
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