Skurriles Ende, aber ein toller zweiter Fall für Pip
¿ Good Girl, Bad Blood - Holly Jackson (A Good Girl's Guide to Murder, Band 2)¿ Worum geht esEigentlich hatte Pip versprochen, nach dem abgeschlossenen Schulprojekt und der Aufklärung des Mordes an Andie Bell mit dem Ermitteln aufzuhören. Schließlich hatte sie mit dem Fall nicht nur sich selbst in Gefahr gebracht. Doch dann verschwindet Jamie Reynolds, ein Bekannter aus ihrer Nachbarschaft, plötzlich spurlos. Als sein Bruder Pip um Hilfe bittet, kann sie einfach nicht widerstehen und beginnt erneut, Nachforschungen anzustellen.¿ Atmosphäre und SchreibstilWie schon im ersten Band konnte mich Holly Jackson auch diesmal mit einigen unerwarteten Wendungen überraschen. Die Geschichte liest sich flüssig und bleibt durchgehend spannend. Mit jedem Band lerne ich Little Kilton ein wenig mehr kennen. ¿¿ Was mich überzeugt hatDie Ermittlungsarbeit hat mich sogar noch etwas mehr gefesselt als im Auftaktband, und irgendwie hat sich alles etwas runder angefühlt. Vielleicht liegt es daran, dass ich die Protagonisten nun bereits kenne und der Interviewanteil dieses Mal etwas kürzer ausfällt.¿ Was mir weniger gefallen hatDie Aufarbeitung des vorherigen Falls hätte zu Beginn des Buches für meinen Geschmack etwas kürzer ausfallen können. Auch die Auflösung des neuen Falls fand ich ein wenig "kurios". Meinen Lesespaß hat das allerdings nicht gemindert, dafür war ich einfach viel zu neugierig, wie die Geschichte endet. ¿¿ Nachklang"Good Girl, Bad Blood" endet zwar mit einem abgeschlossenen Vermisstenfall, lässt aber trotzdem noch einige Dinge offen. Ich bin gespannt, ob diese im dritten Teil noch eine Rolle spielen werden.Ein kleiner Reminder an alle, den ich nach dem Beenden des Buches unbedingt loswerden möchte:Macht euch von Menschen und Dingen immer euer eigenes Bild und verlasst euch nicht blind auf die Meinung anderer. ¿