" Ein hochinteressanter und auch ungewohnter Einblick in die Kolonialgeschichte, den der Genozidforscher Häussler hier gewährt: Es ist sein erklärtes Anliegen, OvaHerero und Nama nicht als bloße Opfer, sondern als historische Subjekte mit ihrer eigenen Agenda zu zeigen was ihm auch einleuchtend gelingt. "
Deutschlandfunk Kultur Studio 9, Katharina Döbler
" Häussler kommt das Verdienst zu, in zugänglicher Weise nachzuzeichnen, wie die kriegerischen Konflikte zwischen einheimischen Gesellschaften und ' weißen Herren' eskalierten und in einen Völkermord mündeten. Seine große Stärke liegt vor allem in der sehr differenzierten Analyse der deutschen Akteure. "
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Andreas Eckert
" Dem Autor gelingt es eindrucksvoll, ein kompliziertes Geflecht aus vom Kaiserreich entsandten Verwaltungsbeamten und Militärs, Siedlern sowie indigenen Akteuren darzustellen, das wegen unterschiedlicher Interessenlagen und Charaktere nicht zwangsläufig in den Strudel der Gewalteskalation hätte abdriften müssen. "
Das Parlament, Ulrike Schuler