Ein handlungsbetonter Roman, ein Tagtraum in dem Jim der Junge voller Ungeduld agiert und ein Wechsel zwischen Disziplin und Sorglosigkeit
Die Geschichte hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn ich den Mittelteil ein wenig zu Handlungsbetont empfunden habe und mir die Charaktere zu grob gezeichnet vorkamen. Ich glaube ich habe verstanden, was mir der Autor mit dieser Geschichte erzählen möchte.Gerade in der Jugendzeit betonen die Handlungen unser Leben und weniger die Moral, die Pflicht und Disziplin. Sorglosigkeit, Enthusiasmus und sich immer wieder beweisen wollen, Abenteuer zu erleben sind die spannendsten Momente, an denen wir auch später zurückdenken. Fehler, Selbstüberschätzung sind sinnvolle Erkenntnisse auf dem Weg zum Erwachsen werden. Jeder der Erwachsenen in diesem Roman, egal auf welcher Seite er steht, ob vermeintlich gut oder böse oder irgendetwas dazwischen gibt den jungen Jim eine Botschaft. Was er daraus macht - das bleibt offen.Auch Jim selber beschreibt sich nicht, er bleibt einfach der Junge der aus dem Moment heraus agiert. Und genau diese Komponenten haben die erfolgreiche Verfilmung ermöglicht, denn jeder kann dieser Junge sein.