Ein spannender Reihenauftakt mit starkem Academy-Setting, vielen Wesen und einer Romance, die für mich funktioniert hat.
Crave von Tracy Wolff hat mich insgesamt richtig gut unterhalten. Ich wusste zwar schon ungefähr, was an der Katmere Academy vor sich geht, trotzdem hat es eine Weile gedauert, bis ich alle Zusammenhänge und die verschiedenen übernatürlichen Wesen richtig einordnen konnte.Grace fand ich als Protagonistin mutig. Sie wird in eine komplett fremde Welt geworfen und versucht trotzdem, sich nicht einfach unterkriegen zu lassen. Das mochte ich an ihr.Jaxon war für mich dagegen stellenweise schon ziemlich überdramatisch. Dieses ständige Warnen und Distanzieren war manchmal ein bisschen viel. Trotzdem hat die Romance zwischen ihm und Grace für mich funktioniert und ich mochte ihre Dynamik.An Twilight hat mich das Buch tatsächlich gar nicht erinnert. Für mich hatte Crave genug eigene Elemente, vor allem durch die unterschiedlichen Wesen und das Internatssetting.Die Wendung rund um Flint habe ich überhaupt nicht erwartet. Gerade deshalb fand ich sie richtig cool und spannend. Dass mit ihm doch mehr nicht stimmt, hat der Geschichte nochmal einen guten Schub gegeben.Das Worldbuilding hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Vampire, Hexen, Werwölfe und Drachen ¿ ich fand eigentlich alle Gruppen spannend und mochte, wie viel in dieser Welt steckt.Besonders stark war für mich auch die Atmosphäre. Die Academy wirkte düster, geheimnisvoll und abgeschottet, und genau das hat perfekt zur Geschichte gepasst. Für mich war nicht nur ein einzelner Aspekt das Highlight, sondern die Mischung aus Romance, Internatssetting, Fantasywesen und Geheimnissen.Der Cliffhanger am Ende war gut gesetzt und hat auf jeden Fall neugierig auf den nächsten Band gemacht.