¿Fall for Fangs von Penny Juniper¿Es war mir eine große Freude, für Connor und Grace an die Darkthorn Universit zurückzukehren und nun auch in ihrer Geschichte zu versinken. Genau wie Kat und Ethan waren auch Connor und Grace absolut süchtig machend, intensiv, humorvoll und verlockend. Das Buch ließ sich kaum aus der Hand legen!¿Die Gestaltung des Covers gefällt mir sehr gut und zieht sofort die Aufmerksamkeit des Leser auf sich. Es wirkt geheimnisvoll, düster, alt und spannend. Mir gefällt es sehr, dass Connor und Grace darauf abgebildet sind. Zudem liebe ich den Schreibstil von Penny Juniper. Sie schreibt auch hier aus der Perspektive von beiden Protagonisten und macht das Erlebnis dadurch umso intensiver. Durch ihre Worte ist alles so unglaublich greifbar.Grace ist eine sehe ruhige, unschuldig wirkende, unauffällige und zurückhaltende Protagonistin. Sie hat schon in Band 1 wenig von sich preisgegeben und war auch hier nach außen hin sehr verschlossen, was ich manchmal etwas anstrengend fand. Aber Grace ist unglaublich intelligent und quasi ein Naturtalent in der Alchemie, das fand ich sehr bewundernswert. Teils war Grace sehr naiv und gutgläubig und ich fand es schade, dass sie sich von ihrer Mutter so hat runtermachen lassen. Grace hätte mehr für sich einstehen müssen.Connor war so ganz anders, als ich es bei seinem ersten Auftritt in Band 1 erwartet habe. Denn Connor ist nicht das, was alle über ihn sagen. Er ist kein Mörder, nicht kalt, herzlos oder unnahbar. Connor mag ein Werwolf sein, im Herzen ist er aber definitiv ein Golden Retriever. Er war so unglaublich aufmerksam, offen, humorvoll, sanft und liebevoll. Auch Connor war teils sehr naiv und hat sich so schlecht von den Leuten um sich herum behandeln lassen. Irgendwie hatte ich erwartet, dass da mehr Kampfgeist hinter seine Fassade liegt. Aber er hat vieles einfach über sich ergehen lassen und ist nur für Grace eingestanden.Ich habe mich sehr gefreut, die bereits bekannten Charaktere aus dem ersten Band wiederzusehen. Kat, Jo und Piper sind mir doch sehr ans Herz gewachsen, aber auch Ethan und Atticus waren mir bei ihren kurzen Auftritten eine große Freude. Auch die beiden mag ich nach wie vor sehr. Ansonsten gab es ehrlicherweise wenige neue Charaktere, die ich mochte. Graces Dad schien ein guter Mann zu sein, der von Anfang hinter Grace stand. Während ihre Mom und ihre Grandma sich wirklich schrecklich verhalten haben, ebenso wie Matthew und Graces Professor, der sie ausgenutzt hat. Auch Connors Schwester war mir von Anfang an sehr suspekt, und dieser Verdacht hat sich bestätigt. Einzig Connors Onkel und Tante und die Misfits mochte ich unglaublich gerne! Sie waren eine so bunte und wundervolle Truppe.Die Geschichte von Grace und Connor fing sehr stark und intensiv an. Nach wenigen Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das Setting an der Universität und die intensive Atmosphäre konnten mich sofort catchen. Zudem hat mir die Thematik wieder sehe zugesagt, dieses Mal mit einem Werwolf und einem Menschen im Vorsergrund. Es gab vieles über die Kultur der Werwölfe zu entdecken, das einen neugierig gemacht hat. Die Traditionen und Bräuche der Werwölfe waren dann doch noch mal etwas anders als die Vampir-Thematik aus Band 1. Daher hat man mitgefiebert und Connor gerne bei Rudel-Angelegenheiten begleitet, auch wenn ihm dieses Thema viele Probleme bereitet hat. Gleichzeitig fand ich auch die Alchemie Thematik rund um Grace sehr spannend, die wirklich ein Ausnahmetalent in dieser Angelegenheit war. Zudem stach hier auch noch mal die Ansicht über Frauen in diesem Jahrhundert durch, die so komplett das Gegenteil von Graces Ambitionen war. Grace hat damit alles durchbrochen, was man einer Frau bisher in dem Jahrhundert erlaubt hat. Daher hat mich auch die Angelegenheit rund um das Heiraten und dem Ultimatum ihrer Mom extrem genervt. Grace hat das über sich ergehen lassen und nichts unternommen. Es hat einfach nicht in die Geschichte gepasst und Grace wieder als Frau ohne Willen dargestellt. Nichtsdestotrotz ist daraus die Beziehung mit Connor hervorgegangen. Die Chemie zwischen den beiden war von Anfang an insane. Da war so viel Spannung und Feuer, so viel Intensität. Grace und Connor haben unglaublich gut harmoniert. Ich hätte mir nur ein bisschen mehr Kommunikation anfangs gewünscht. So wäre es nie zu einem Missverständnis zwischen ihnen gekommen, wenn Connor und Grace ehrlich gewesen wären über ihre Gefühle. Außerdem waren die beiden teils sehr naiv und kopflos in Bezug auf ihre Beziehung. Sie haben sich darein gestürzt, ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Das ist ihnen am Ende auf die Füß gefallen. Grace und Connor sind wirklich wundervoll und unfassbar süß zusammen. Aber es ging auch sehr schnell mit ihnen und sehr intensiv ohne viel Denken. Spannend war es aber zumindest immer. Vor allem Ende ist noch einiges passiert, mit dem ich nicht gerechnet hätte. Ich war regelrecht gefangen von den Ereignissen und habe auf ein gutes Ende gehofft. Schlussendlich konnten Connor und Grace sich durchsetzen und über viele Hürden steigen. Es war ein verdientes Ende für alle.Fazit: abschließend gebe ich der Geschichte von Grace und Connor 4 von 5 Sternen! Die beiden sind bisher auf jeden Fall auf Platz 2 der Reihe, Kat und Ethan konnten sie nicht übertreffen. Nichtsdestotrotz haben sie einen nicht kalt gelassen und die Gefühle Achterbahn fahren lassen.