Wycherleys Die Debütantin von Annaliese Avery ist der magische Auftakt einer neuen Fantasyreihe, der mich von der ersten Seite an sofort in seinen Bann gezogen hat. Für mich hat sich beim Lesen ein Gefühl eingestellt, das ich seit Harry Potter nicht mehr so intensiv erlebt habe.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Aurelia Wycherley, die endlich offiziell in die Gesellschaft der Hexen aufgenommen werden soll. Doch statt des perfekten Debüts folgt der große Schock: Aurelia wird von einem jahrhundertealten Familienfluch getroffen. Dieser stellt ihre gesamte Zukunft infrage, denn wer will schon einen magischen Bund mit einer verfluchten Hexe schließen? Doch genau dieser Bund ist überlebenswichtig, um die eigene Magie überhaupt zu behalten. Trotz dieser düsteren Aussichten lässt sich Aurelia nicht unterkriegen und nimmt sich vor, die Saison mit all ihren Feierlichkeiten dennoch zu genießen. Als sie dann gemeinsam mit dem faszinierenden Hexer Jules Nightly auf ein dunkles Geheimnis stößt, steht plötzlich das Schicksal der gesamten magischen Welt auf dem Spiel.
Es wird in diesem Buch unglaublich magisch, spannend und auch herrlich romantisch! Annaliese Avery gelingt es, eine einzigartige Magiewelt zu erschaffen. Die Detailverliebtheit ist fantastisch: Wir erfahren von alten Runen, geheimen Hexenzirkeln und magischen Besen, die sich - ganz wie die Zauberstäbe bei Hogwarts - ihre Besitzer selbst aussuchen. Besonders die magischen Feierlichkeiten wie ein rauschender Kostümball voller raffinierter Blendzauber haben es mir angetan.
Ich wollte Aurelias Welt am liebsten gar nicht mehr verlassen und bin deshalb froh, dass es sich bei diesem Roman um den Auftakt einer Reihe handelt. Ich warte schon jetzt voller Vorfreude auf Band 2!