Der Flug, den Gwen Dawson nehmen wollte, wurde abgesagt und die 27-jährige sitzt erst mal fest. So trifft sie auf den zwölf Jahre älteren Bash Rousseau, der gerade erfahren hat, dass er einen Sohn hat. Sie verbringen die Nacht zusammen. Beide tauschen ihre Nummern aus, doch das Telefon bleibt still. Ein paar Monate später macht Bash sich auf den Weg zum Geburtstag seines Sohnes und fällt aus allen Wolken, als dieser ihm Gwen als seine Ex vorstellt.Mit Wild Card geht die Rose Hill Reihe zu Ende. Für mich kommt diese nicht an die Chestnut-Reihe heran.Der Auftakt am Flughafen hat mir gut gefallen, man lernt Bash und Gwen kennen und merkt schnell, das er sein Päckchen zu tragen hat.In dem Buch gab es mehrere Zeitsprünge, von denen ich kein Fan bin, so wurde man zweimal aus der Story gerissen, was ich nicht so toll fand.Bash und Gwen trennen zwölf Jahre, aber da Gwen sehr reif war, ist es eigentlich nicht aufgefallen. Es wurde auch nicht thematisiert, so konnte man dies schnell vergessen. Mehr Reibung hätte ich mir beim Thema "Ex von seinem Sohn" erwartet. Dies wurde sehr schnell abgehakt und kaum thematisiert. Da hätte ich mir sehr viel mehr erwartet.Während ich Bash und Gwen sympathisch fand und beide mochte, fand ich seinen Sohn ziemlich unsympathisch. Eingebildet und die Art wie er mit Gwen gesprochen hat war nicht in Ordnung.Elsie Silvers Schreibstil war angenehm und die Geschichte hat sich, wie immer, gut lesen lassen. Allerdings hat es auch lange gedauert bis wirklich etwas passiert ist. Nebencharaktere wie Clyde wirkten auf mich greifbarer als die Liebesgeschichte.Gwens Leidenschaft Yoga ist ein Thema was mich persönlich nie interessiert hat. Wer vielleicht selbst Yoga macht oder sich damit beschäftigt, der hat Freude an den Beschreibungen zur inneren Mitte und Energien. Für mich waren diese Stellen einfach sehr lang.Insgesamt hatte das Buch einige Längen und konnte mich trotz der sympathischen Protagonisten nicht ganz so fesseln wie andere Bände der Autorin.