Jess Collins ist eine Künstlerin, doch der Erfolg blieb ihr bisher verwehrt.
Ian Rice ist Thoraxchirurg am Whitestone Hospital in Phoenix.
Ihre Wege haben sich bereits gekreuzt, und die beiden blieben in Kontakt, bis Jess Ian nach einem Date gefragt hat.
Nun ist sie zurück in Phoenix und Ian möchte um Jess kämpfen, doch was passiert, wenn etwas ihr Glück bedroht, das sie nicht beeinflussen können?
"Colliding Hearts" von Ava Reed ist der fünfte und finale Band der Whitestone Hospital Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Jess Collins und Dr. Ian Rice erzählt wird.
Auf Ians Geschichte hatte ich gehofft, seit ich den ersten Band gelesen habe, da ich ihn schon da sehr mochte!
Er ist ein attraktiver und erfolgreicher Arzt, der nichts anbrennen lässt und immer einen lockeren Spruch auf den Lippen hat. Er sucht eigentlich nichts Ernstes, ist eher auf Spaß aus, doch dann trifft er auf Jess, die Schwester der Assistenzärztin Laura, deren Betreuer er ist.
Jess lebt für ihre Kunst, doch bisher wurde ihr der Traum einer eigenen Ausstellung verwehrt. Sie hat einen Kredit aufgenommen, um über die Runden zu kommen, und zieht zu Laura nach Phoenix, um in der Nähe ihrer Schwester zu sein.
Jess wurde schon oft verletzt, vertraut nicht leichtfertig. Auch sie mochte ich sehr.
Als Jess Ian nach einem Date gefragt und er sich daraufhin zurückgezogen hat, hat es sie sehr geschmerzt.
Sie war auf dem besten Weg, sich in ihn zu verlieben, denn der Frauenheld hat auch eine einfühlsame und fürsorgliche Seite, die etwas in Jess berührt hat.
Ich mochte die Geschichte der beiden richtig gerne! Man merkt, dass die beiden vertraut miteinander waren, da sie über einen längeren Zeitraum miteinander geschrieben haben und ihre Beziehung war zu Beginn echt einfach und mühelos. Fast zu schön, um wahr zu sein und dann kam es natürlich, wie es kommen musste.
Ich war doch überrascht von dem Handlungsverlauf, da ich damit überhaupt nicht gerechnet hätte, fand das Thema aber richtig spannend!
Und ich mochte es, dass wir endlich eine Patientin bekommen haben, die wir über einen längeren Zeitraum begleiten konnten. Das hat mir in den vorherigen Bänden immer gefehlt.
Da hat man gefühlt nur die Diagnose bekommen, aber zum Teil nie herausgefunden, was aus den Menschen geworden ist.
Auch der Handlungsstrang rund um Lauras Ex-Freund kam spannend und gelungen zu einem Ende.
Ich fand es hier nur etwas schade, dass wir zwar etwas mehr über Ian und seine Hintergründe erfahren haben, aber gefühlt nur an der Oberfläche gekratzt haben. Hier hätte ich mir gewünscht, dass Sam etwas mehr in den Fokus gerückt worden wäre.
Und auch von den anderen Assistenzärzten haben wir leider nur wenig gesehen, was auch verständlich war, weil Jess eben kein Teil des Krankenhauses war.
Aber zumindest am Ende hätte ich gerne nochmal alle zusammen erlebt. Das hätte das Ende für mich richtig rund gemacht.
Aber auch so ein spannender Abschluss der Reihe, der definitiv berühren konnte!
Fazit:
"Colliding Hearts" von Ava Reed ist ein gelungener Abschluss der Whitestone Hospital Reihe!
Ich mochte Ian und Jess richtig gerne und auch ihre Beziehung hat mir sehr gut gefallen!
Die Handlung konnte mich überraschen, da ich mit so einem Verlauf nicht gerechnet habe, fand sie sehr spannend und berührend!
Ich hätte gerne noch mehr von Ians Familie und auch den anderen Assistenzärzten gesehen, die sind mir im finalen Band doch etwas zu kurz gekommen.
Aber auch so hat es mir sehr gut gefallen und ich vergebe vier Kleeblätter!