
Das Schulsystem im deutschsprachigen Raum, gerade in Behinderungskontexten, stand und steht in einem Spannungsfeld zwischen Inklusion und Exklusion. Kinder und Jugendliche sind dabei diagnostischen Vermessungen in Bezug auf ihre Fähigkeiten, Körper und Leistungen durch (Sonder-)Pädagogik, Medizin und Psychologie unterworfen. Sie erleben die damit verknüpften pädagogischen Interventionen als ambivalent. Die Beiträger*innen verfolgen die Ausgestaltung des (Sonder-)Schulsystems anhand sozialwissenschaftlicher, autoethnografischer und (regional-)historischer Fallstudien sowie aktueller Zeitdiagnosen aus transdisziplinärer Perspektive und geben einen Überblick vom 19. Jahrhundert bis heute.
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