sprachlich und vom Spannungsaubau enttäuschend
Der Eigentümer eines Antiquariats verstirbt auf rätselhafte Weise. Seine Lebensgefährtin Carole und ihre Nichte Freya sind misstrauisch . Dieser Einstieg weckt Interesse für die Handlung,Allerdings entsteht sehr schnell Unruhe durch den Wechsel zwischen den Erzählperspektiven und der berichtenden Sprachform . Zudem sind die Namen der Personen, nebst des Hundes, sehr ähnlich und nicht einprägsam.Somit wird das Lesen mühsamer und der Faden scheint ins Unsichtbare zu verschwinden.Das wird durch scheinbar aus dem Nichts kommende und im Nichts verschwindende Geschehnisse verstärkt.Selbst der Aufbau der Hauptszene, in der die Handlung dann auch abschließt, mit der Schilderung des Geländes, des alten Villa , zwischen Verfall und moderner Technik, gibt keine Wohlfühlatmosphäre beim Lesen.Weder britische Noblesse noch hintergründiger intelligenter Humor ist vorhanden, ebenso jegliche Form von Behaglichkeit. Antiquitäten und der lukrative Handel mit Duplikaten, gelungenen Fälschungen werden erwähnt, gehen aber im Konvult der Handlungen unter. Das anfängliche Interesse meinerseits für diese Geschichte verliert sich, zumal mehr Gewalt als Spannung eingesetzt wird.Sprachlich wird das Buch leider nicht getragen, es ist in sehr einfacher, gelegentlich beinah naiver Sprache ausformuliert, und lässt inhaltlich nicht erkennen, ob dieses als bewusstes Stilmittel eingesetzt wurde, um Handlungsstränge zu unterstreichen.Mit , wenn das erlaubt ist zu sagen, konkurrierenden Büchern zu diesem , eigentlich recht vielversprechenden Plot, steht das Buch nach meiner Einschätzung keinesfalls weit oben in der Rangfolge.