Beau Eaton ist endlich zurück von seiner Mission. Wegen dem was er erlebt hat, wird er von seiner Familie vorsichtig behandelt, dabei will er das einfach nur verarbeiten. Auch hinter seinem Rücken wird nur über seine Erlebnisse geredet. Bailey Jansen dagegen wird offen gemieden, denn niemand will etwas mit ihren Brüdern zu tun haben. So handeln die beiden einen Deal aus: Sie faken eine Verlobung, Bailey bekommt Beaus Nachnamen und Beau hat Ruhe vor seiner Familie. Sobald einer sich in jemand anderen verliebt platzt der Deal. Aber was, wenn es gar keinen anderen braucht?Ich war sehr auf Beaus Geschichte gespannt. Man kennt ihn schon von Erwähnungen in den vorherigen Bänden und durch das was er durchgemacht hat, habe ich eine Geschichte mit mehr Tiefgang erwartet.Beau ist 35 und hat einiges mitgemacht. Zumindest soll das seine Geschichte sein, aber viel fand man davon im Buch nicht. Es werden zwei Sachen erwähnt, die kommen hin und wieder vor, aber sonst hat man von seinen Erlebnissen nichts gespürt. Ich dachte es würde tiefgründiger werden, dass man sein Leid spürt, aber davon ist nichts bei mir angekommen.Bailey ist 22 und wird von der Stadt gemieden, wegen etwas das ihre Brüder getan haben. Ihren Charakter mochte ich eigentlich gerne und bei den Kommentaren ihrer Mitmenschen tat sie mir leid. Aber sie wird auch als notgeile Jungfrau dargestellt, wobei letzteres mehrmals thematisiert wird weil, Zitat: Bist du nicht schon zweiundzwanzig?. Das finde ich weder zeitgemäß noch eine gute Message. Bailey selbst hat keine Hemmungen und fragt Beau ständig intime Sachen, was mich gestört hat.Elsie Silver schreibt viele spicy Szenen, das weiß ich und meistens finde ich das okay. In diesem Buch fand ich es wieder zu viel. Ihr Schreibstil ist toll und das Buch ließ sich super lesen. Ich fand die kleinen Easter Egss für ihre nächste Reihe super toll, aber mir hat es einfach an Tiefe gefehlt. Zusammen mit Powerless war das für mich die schwächsten Teile der Reihe.