
Frauen, die heute ein Kind bekommen, betreten ein Minenfeld der Erwartungen. Umgehend werden sie beurteilt - intim, widersprüchlich und gnadenlos öffentlich - und nicht selten verurteilt. Verunsichert von ungebetenen Ratschlägen, alten Konventionen und neuen Momfluencern suchen sie einen Weg, ihrem Kind gerecht zu werden. Und sich selbst.
Franca Lehfeldt fragt daher: Wie sind wir dorthin gekommen? Was prägt das Idealbild von Geburt und Mutterschaft bis heute? Und wie können sich Frauen aus einer Rolle befreien, die andere für sie entworfen haben?
Ihr kluges, fundiertes und dringend nötiges Buch dekonstruiert die Schablonen, nach denen Mütter immer noch bewertet werden - von der Entbindung über das Stillen bis hin zur Kinderbetreuung. Es ist ein Weckruf an eine Gesellschaft, die Kinder braucht, aber zugleich Frauen in ihrer Selbstbestimmung begrenzt.
Franca Lehfeldts Buch ist eine Streitschrift für eine neu definierte Mutterrolle und gegen übergriffige Ideale.
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