In Echoes of Yesterday von Jessica Winter geht es um Asher und Tori, ihre hochemotionale Geschichte und eine Vergangenheit, die bei beiden tiefe Spuren hinterlassen hat.
Jessica Winter packt in den Auftakt der Drowning Hearts-Dilogie Tropes wie Broken Hero, Slow Burn und Closed Door.
Der Schreibstil ist modern, angenehm und lässt sich sehr flüssig lesen. Ich war schnell im Geschehen und habe die Entwicklung der Geschichte mit den unterschiedlichsten Gefühlen verfolgt. Mit Asher und Tori hat Jessica Winter zwei sympathische Protagonisten zum Leben erweckt, die sich nach vielen Jahren zum ersten Mal wieder gegenüberstehen. Ihre gemeinsame Vergangenheit ist mit einem schmerzhaften und traumatischen Ereignis verbunden und durchdrungen von Angst, Tränen, Hilflosigkeit und Verlust.
Asher trägt unglaublich viel mit sich herum. Seine schreckliche Vergangenheit, seine Schuldgefühle und die Verantwortung gegenüber seinen Geschwistern machen ihn zu einem Charakter, hinter dessen harter Fassade man immer wieder einen verletzlichen Menschen erkennen kann. Auch Tori hat mit ihrer eigenen Vergangenheit und den Erwartungen ihres Umfelds zu kämpfen. Sie ist keineswegs nur die Person, die Asher retten soll, sondern hat selbst ihre ganz eigenen Kämpfe auszutragen.
Die Autorin schafft es, eine gefühlvolle Geschichte mit viel emotionaler Spannung zu erzählen, ohne dass die Liebesgeschichte dabei überstürzt wirkt. Sie behandelt wichtige Themen mit notwendigem Fingerspitzengefühl und gibt Raum und Zeit für ihre Entwicklung,
Fazit
Ein emotionaler New-Adult-Auftakt über Chancen, alte Wunden und die vorsichtige Entstehung von Vertrauen und auch Liebe. Wer Slow Burn, verletzliche Charaktere und Geschichten mit emotionalem Tiefgang mag, sollte sich Echoes of Yesterday definitiv näher ansehen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.