Bereits beim Anblick des traumhaft schönen Covers mit seinem zauberhaften Farbschnitt (und spätestens nach dem Lesen des vielversprechenden Klappentextes) wusste ich, dass dieser Dilogie-Auftakt ein absolutes Must-Read für mich werden würde. - Dass mich diese wunderbare, zugleich voller Schmerz und Heilung steckende Geschichte letztlich jedoch derart tief berühren würde, hatte ich nicht erwartet. Wow! Wow, wow!Jessica Winter erzählt mit einer Sensibilität, einem Feingefühl und einer sprachlichen Schönheit, die mich restlos begeistert haben. Ihr Schreibstil ist unglaublich poetisch, bildgewaltig und zugleich so nahbar, dass jede Emotion unfassbar echt wirkt. Sie schafft es, schwerste Traumata und schmerzhafte Erfahrungen mit außergewöhnlicher Achtsamkeit zu erzählen, ohne ihnen jemals ihre Schwere oder ihre Ernsthaftigkeit zu nehmen. Für mich fühlte sich dieser Read gleichermaßen bittersüß wie ehrlich - und vor allem enorm bereichernd - an.Asher und Tori gehören für mich zu den authentischsten und liebevoll ausgearbeiteten New-Adult-Protas, die ich seit Langem kennenlernen durfte. Beide tragen tiefe Wunden mit sich, kämpfen mit ihren Dämonen, hadern mit Verlust und ihrer Vergangenheit, während sie im Alltag versuchen, einfach über die Runden zu kommen. ... getarnt hinter einer Maske, hinter die sie teilweise nicht ihre engsten Freunde blicken lassen. Zu beobachten, wie langsam das Vertrauen zwischen ihnen wächst und aus zwei gebrochenen Herzen Schritt für Schritt Hoffnung entsteht, war einfach wunderschön.Der Slow-Burn-Trope wurde hier meisterhaft umgesetzt. Obwohl die Geschichte komplett ohne Spice auskommt, hat mir nichts davon gefehlt. Im Gegenteil: Die Tension zwischen Asher und Tori war quasi greifbar und beweist eindrucksvoll, dass große Emotionen keine expliziten Szenen brauchen, um mitten ins Herz zu treffen.Auch die Dialoge waren on point, betonten die Zerbrechlichkeit, Sehnsucht und Hoffnung, die beide Figuren begleiten. Man spürt auf jeder einzelnen Seite, wie viel Herzblut die Autorin in diese Geschichte gelegt hat. Apropos: Für mich zählt Jessica Winter schon jetzt zu meinen schönsten literarischen Entdeckungen. I'm talking Brittainy-C.-Cherry- oder Colleen-Hoover-Niveau. Ernsthaft, ich bin absolut hingerissen von ihrem außergewöhnlichen Gespür für Sprache und Emotionen.¿¿¿¿¿: "Echoes of Yesterday" ist definitiv kein leichter happy-peppy Feel-Good-Read für zwischendurch, sondern eine tiefgründige, bewegende Geschichte über Traumata, Heilung, Vertrauen, Familie und die Kraft der Liebe. Ich freue mich riesig auf den zweiten Band und kann dieses wundervolle Werk jedem ans Herz legen, der intensive New-Adult-Romance mit großartigem Charakteraufbau, SlowBurn, Haters-to-Lovers und gaaaanz viel Gefühl liebt!