Dieser Thriller wird aus zwei unterschiedlichen Perspektiven und in mehreren Zeitebenen erzählt.
Der Wechsel zwischen den Perspektiven ließ mich schwer ins Buch starten, aber sobald ich im Flow war, bin ich super durchs Buch gekommen.
Der Cold Case des geschlossenen TBC-Sanatoriums, den Helgi in seiner Studienarbeit behandelt, liegt lange zurück.
Je mehr er recherchiert und mit jedem weiteren Interview, bei dem er alte Wunden aufreißt, erkennt man, dass der Cold Case nur dank mangelhafter Polizeiarbeit ein ungelöster Fall geblieben ist.
Hätte damals jemand so zuverlässig ermittelt, wie Helgi seine Studienarbeit ausarbeitet, hätte man den Mord lösen können.
Manchmal ist ein einziges Detail entscheidend
Die Auflösung des Falls mag keine große Überraschung gewesen sein, aber das ist ja auch nicht immer das wichtigste Kriterium eines Thrillers.
In diesem Thriller ist der Weg zur Auflösung das wirklich Spannende ganz nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel.
Und dieser Weg ist spannend, nervenaufreibend und dank der Sequenzen im Sanatorium stellenweise düster.
Gänsehaut beim Lesen ist immer ein gutes Zeichen!
Außerdem bin ich immer ein Fan vom Miträtseln und das ist mit diesem Thriller bestens möglich.