aufgeblasene Sprache, aber die Message sitzt
Bradbury prangerte doomscrolling schon in 1953 an?!Natürlich nicht direkt, aber indirekt, mit der Message des Buches meiner Meinung.Ich muss sagen der Schreibstil hat mir gar nicht gefallen. Es war oft sehr blumig geschrieben, es wirkte teilweise sogar überladen, als ob sich der Autor einfach nur gerne selbst reden hören wollte. Worte nur dafür, dass Worte da sind, die für mich wenig zur Wirkung, Atmosphäre oder zur Handlung beizutragen hatten.Trotzdem schaffte es Bradbury, meine Aufmerksamkeit für den Rest der Handlung zu halten, und ich hab mich direkt reingefressen, nachdem ich mich durch besagte Sektionen gekämpft hatte.Wie oben schon gesagt, ist das meiner Meinung nach ein Buch mit einem starken Kommentar dazu, wie wir Medien konsumieren, und dass man sich vielleicht nicht mehr so schlecht fühlt, wenn man solche Gedanken vermeidet, aber vielleicht eben nur deswegen, weil man generell weniger fühlt. Ich hoffe, dass die Aussage, dass man mit den Medien die man konsumiert gedankenvoll umgehen soll, sei es jetzt Literatur, Fernsehen, Blogs, etc, mir noch länger aktiv im Gedächtnis bleibt.