Kurzweilige und sehr amüsante Urban Fantasy, um eine Zeitung, die sich um das Paranormale kümmert
Mit viel Witz, mal trockenem Humor und mal fast schon Klamauk & schonungslos vorgetragenen Klischees verfolgt man Hannah Willis, die sich nach der Trennung von ihrem äußerst untreuen Ehemann einen Job suchen muss und bei der "Stanger Times", einem dünnen Nachrichtenblättchen für paranormale Erscheinungen, als stellvertretende Chefredakteurin landet. Und strange sind nicht nur News, sondern auch die Belegschaft, die aber sowohl Hannah als auch man selbst als Leser trotz oder wegen der vielen augenzwinkernden Momente schnell ins Herz schließen kann. Aaronovichs Londoner Reihe wirkt gegenüber McDonnells ebenfalls in England spielender Urban Fantasy fast schon seriös. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt - und ich denke, das ist genau das Ziel dieses Buchs. Tiefgreifendes und ungewöhnliche neue Impulse für den Bereich Fantasy sollte man vielleicht nicht erwarten, aber durchaus eine in sich konsistente parallele Welt mit der die Mitarbeiter der Stranger Times konfrontiert werden. Ich freue mich auf den Folgeband.