Acht Kinder sind die "Zeit-Agenten". Zwei von ihnen werden jeweils für eine Mission auserwählt, um dafür zu sorgen, dass Bösewicht Mora seine fiesen Pläne nicht umsetzen kann. Dafür reisen sie in die Vergangenheit zu wichtigen, historischen Schauplätzen. Im zweiten Band reisen Rosa und Paul ins antike Griechenland. Dort finden gerade die Olympischen Spiele statt. Doch auf einmal ist der Olivenkranz, mit dem der Sieger gekürt werden soll, verschwunden. Da steckt garantiert Mora dahinter. Er muss unbedingt aufgehalten werden und so beginnt ein actionreiches Katz-und-Maus-Spiel. Meine Kinder haben noch keinen persönlichen Bezug zu den Olympischen Spielen, aber den braucht es auch nicht, um die Geschichte zu verstehen und fesselnd zu finden. Hier gibt es neben dem Abenteuer wieder viel historisches Wissen. Das fängt schon mit kleinen Dingen an, die an sich keine Kleinigkeit sind, denn zur damaligen Zeit durften Frauen nicht beim Wettkampf teilnehmen und Rosa muss sich daher als Junge ausgeben. Der zweite Band macht die Zeit vor knapp 2.500 Jahren für Grundschulkinder greifbarer und vermittelt faszinierendes Geschichtswissen getarnt in einer abenteuerlichen Geschichte. Die Bücher sind für Leser ab 7 Jahren geeignet und haben daher eine etwas größere Schrift. Neben gibt es viele Schwarz-Weiß-Illustrationen von Esther Hernando, ein kleines Quiz, ein Glossar, das ein paar Begriffe erklärt, sowie einige Seiten mit reinem Sachwissen. Fazit: Mit den Zeit-Agenten erlebt man das antike Griechenland auf eine informative und spannende Art und Weise.