*3,5 SterneFür mich war das Buch okay bis gut. Für mich ist das größte Problem des Buches, dass die Story nicht besonders originell oder neu ist. Ich habe einiges davon (der Roadtrip mit den vielen skurrilen Begebenheiten, die instabile Künstlermutter, die ihre Kinder vernachlässigt, die wieder zu sehr sonderbaren und problembehafteten Menschen werden) schon in anderen Romanen gelesen. Vor allem der Roadtrip ist wirklich nicht neu.Ich habe mich auch dabei ertappt, wie ich die ersten 150-200 Seiten immer wieder nach einer Handlung gesucht habe, weil es in diesem Teil eigentlich nur um die Charaktere und deren Probleme miteinander geht. Es ist ein Hin und Her, die sich größtenteils aus Rückblenden speist und leider ziemlich zäh ist. Der Roadtrip beginnt selbst erst ab der Hälfte.Trotz allem ist das Buch unterhaltsam und bietet einen interessanten Einblick in eine dysfunktionale Familie, in der die Mutter ihre Töchter für ihre Kunst ausgenutzt hat. Die Kinder müssen die schwierige Beziehung zur Mutter jetzt aufarbeiten, was zu einigen neuen Problemen führt.Das Buch ist für alle, die gerne Familiengeschichten und Roadtrips mögen. Man sollte sich jedoch auf einige Längen einstellen. Wer schon viele ähnliche Bücher des Genres gelesen hat, sollte sich auch im Klaren darüber sein, dass man hier nichts Neues dazu gewinnt.