Eine verbotene Liebe und ihre Folgen. Das mitreißende Literaturdebüt über eine Familie, die durch die Moralvorstellungen der damaligen Zeit auseinandergerissen wird.
Ein Haus, einen Ehemann, ein Baby: Eigentlich hat Dawn alles, was man sich im England der 1980er-Jahre wünschen sollte. Doch dann lernt sie Hazel kennen und beginnt zu ahnen, welches andere Leben möglich wäre. Plötzlich ist alles viel heller - und komplizierter. Denn Dawn hat Verpflichtungen: Dawn hat ihre kleine Tochter Maggie. Jahrzehnte später ist Dawn für Maggie nur eine schattenhafte Erinnerung. Ihr Vater Heron hat sie allein großgezogen, die beiden sind ein Herz und eine Seele. Als Heron eine Diagnose erhält, die sein Leben völlig auf den Kopf stellt, erzählt er Maggie zunächst nichts davon. Denn über unbequeme Wahrheiten hat er schon immer lieber geschwiegen - so wie über das, was 1982 passiert ist . . .
In ebenso zarte wie sprachmächtige Prosa gegossen und mit warmherzigen Figuren gespickt, stellt Claire Lynch in Familiensache die Frage, was eine Familie ausmacht und wie die Wunden der Vergangenheit heilen können.
»Ich habe diesen zarten, herzzerreißenden Roman in einem Tag verschlungen und werde für immer an ihn denken müssen. « Barbara Kingsolver
Gewinnerin NERO GOLD PRIZE, bestes Buch 2025
Aus der Begründung der Jury: "'Familiensache' ist eine ebenso feinfühlige wie kraftvolle Geschichte über Ungerechtigkeit und die Folgen, wenn vergrabene Geheimnisse ans Licht kommen. Dieser Roman ist unverfälscht, lebhaft und letztendlich hoffnungsvoll und ein perfektes Beispiel dafür, wie man Traumata authentisch erzählt."
"Der Roman besticht durch seinen ironischen Humor, seine geschickte Erzählweise und seine Liebe zu allen Figuren . . ." Nick Hornby