Inhalt:Aurelia erbt kurz vor ihrem Debüt den magischen Fluch, der auf Frauen in ihrer Familie lastet. Dadurch wird sie ihre Magie nicht an eine andere Person binden können, doch ohne diese Bindung wird sie ihre Magie wieder verlieren. Aurelia will das nicht hinnehmen und macht sich auf die Suche nach einem Weg, ihre Magie behalten zu können. Unerwartete Hilfe kommt dabei ausgerechnet von einem Nightly, der Familie, die den Fluch ursprünglich ausgesprochen hatte...Meine Meinung:Ich bin eigentlich nicht so der Regency-Romantasy-Fan, aber irgendwie hat mich die Geschichte mit ihrer Magie angesprochen. Schnell hatte ich mich in die Handlung eingefunden und mich auch an die Sprache gewöhnt. Natürlich klingt es zum Teil alles etwas abgehoben, aber es hat wunderbar zu dem Setting gepasst und der Geschichte in diesem Sinne auch mehr Authentizität verliehen.Vorne im Buch befindet sich das Rad der Zeit, das ein Jahr in verschiedene Abschnitte gliedert. Daran orientiert sich die Handlung und ich fand es als Überblick sehr schön. Ich habe tatsächlich hin und wieder zu dem Rad zurückgeblättert.Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Aurelia erzählt. Aurelia ist 17 Jahre alt und freut sich auf ihr Debüt. Es ist eine besondere Zeit für Hexen, denn sie werden in die Gesellschaft eingeführt und durchlaufen eine Ausbildung, an deren Ende sie einen Person gefunden haben müssen, an deren Magie sie sich binden. Das muss keine Liebesbeziehung sein, ist aber prinzipiell möglich. Ich fand diese Idee sehr schön, dass man seine Magie mit einer anderen Person teilt, um seine Kräfte bestmöglich einsetzen zu können.Das Buch gliedert sich in Teile. Vor jedem dieser Teile gibt es kleine Auszüge aus dem Leitfaden für Debütanten und Debütantinnen. Darin wird erklärt, was die jeweilige Phase für die Hexen bedeutet und welchen Zweck sie erfüllen soll. Auch das fand ich sehr schön, da es hilft, die Hintergründe besser zu verstehen, und es hat sich wunderbar in die Handlung eingefügt.Für Aurelia sollte es eigentlich eine unbeschwerte, aufregende Zeit werden. Doch auf ihrer Familie liegt ein Fluch, der vor vielen Jahren von einem Mann aus der Familie Nighly ausgesprochen wurde. Es trifft immer eine Wycherley-Frau und nun ist es ausgerechnet Aurelia. Nur dem Einfluss ihrer Mutter verdankt sie es, dass sie dadurch überhaupt eine Debütantin sein darf, denn eigentlich ist das verboten. Der Fluch verbietet es ihr, sich an eine andere Person zu binden, da ihre Magie nun zu gefährlich ist.Der Fokus der Geschichte liegt ganz klar auf Aurelias Suche nach einem Ausweg. Denn, wenn sie sich nicht bindet, wird sie ihre Magie zwangsläufig wieder verlieren, und das will sie unbedingt verhindern. Ihren Wunsch fand ich absolut nachvollziehbar. Mich konnte dieser erste Band begeistern, weil ich Aurelia und Jules zusammen sehr mochte. Natürlich war vieles vorhersehbar, dennoch hat es mir viel Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen, und ich will mehr. Der zweite Band liegt inzwischen bereit und ich freue mich schon darauf.