
Antonia Baums Zeit-Kolumnen sind Kult: Die Protagonistin, eine neurotische Großstädterin, steckt in ihrem Alltag zwischen Beruf, kleinen Kindern und einem meist abwesenden Mann. Immer dabei: patriarchalische Strukturen und ein männlicher Blick, den die Protagonistin internalisiert hat. Jede Woche besucht sie ihren Therapeuten, einen "alten weißen Mann" . . .
"Mein Leben als Frau klingt zum einen wie ein Witz, denn was soll das sein, dieses Leben als Frau? Das ist eine ziemlich ungenaue Angabe und wirkt anachronistisch. Zugleich ist der Witz aber weiterhin ernst, weil die sogenannte Gesellschaft ihre Zweiteilung in Männer und Frauen mit großem Ernst betreibt, es ist eigentlich ihr Lieblingssport."
»Niemand sonst in Deutschland bringt mich so zum Lachen und gleichzeitig zum Nachdenken wie Antonia Baum. «
Katja Eichinger
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