eine emotionale Geschichte über Identität, Kultur, Glaube und die verschiedenen Facetten von Menschen und ihren Beziehungen zu einander
*3,5¿ Ich muss sagen, ich dachte wirklich, das Buch würde mir am Ende besser gefallen, als es dann wirklich tat. Ich mochte die Geschichte der Ahnen im Dorf, ich fand die Ereignisse dort immer sehr spannend, die persönlichen genauso wie die politischen, die im Dorf sowie die der Kolonisierer. Leider bekam die Geschichte dann einige Längen, und die Spannung fiel für mich ziemlich ab. Das Ende lieferte meiner Meinung nach relativ wenig, aber bei einem Buch wie diesem ist das eigentlich auch gar nicht notwendig.Leider hab ich es schon sehr weit vorher kommen sehen.Die Charaktere waren sehr sorgfältig gestaltet, von den Ahnen bis zu der jüngsten Generation im Buch, was definitiv die Stärke des Romans war. Leider fand ich, dass die Szenerie etwas in den Hintergrund gerutscht war, ich wäre neugierig auf mehr gewesen, aber Nigeria war ja nur der Schauplatz, die Generationen umspannende Geschichte war definitiv der Fokus, was ich auch gut gelungen fand, der erste Teil des Buches hat mich generell sehr überzeugt, nur leider verlor es mich im 2. Teil dann ein wenig.Ein Lob geht auch noch an den Verfasser des Klappentextes, definitiv erfrischend wenn der so genau getroffen wird, man kriegt genau das, was drauf steht.