Dieser Dan Brown konnte mich nicht so richtig überzeugen¿
Katherine Solomon bereitet die Veröffentlichung ihres Buchs über das menschliche Bewusstsein, eines der letzten Geheimnisse der Menschheit, vor. Für einen Vortrag wird sie nach Prag eingeladen, wohin sie der bekannte Symbolforscher Robert Langdon, ein Freund von ihr, begleitet. Doch dann verschwindet Katherine plötzlich und auch ihr Manuskript wird gestohlen und Langdon wird von einer unheimlichen Wesen aus Prags Mythologie verfolgt...Der Einstieg in diesen Roman war "typisch Brown". Das Buch wurde schnell rasant und man war von Beginn an wieder einer raschen Aufeinanderfolge von Ereignissen ausgesetzt. Generell lässt sich das Buch, mit zum Teil kurzen Kapiteln, trotzt seiner Dicke schnell weglesen und doch hat es mich nicht so richtig fesseln können. Nach dem spannenden Beginn, lässt die Story leider nach und verliert sich in langen wissenschaftlichen "Vorträgen". Ich hatte manchmal den Eindruck, dass das Buch einfach gefüllt werden musste, um eine ähnliche Seitenzahl, wie die anderen Langdon-Romane zu erreichen. Vielleicht war dieses Thema aber auch einfach nicht meins. Für manche Fans von Robert Langdon, mag es schön sein, ihm wieder zu begegnen, mir allerdings war dieses Buch zu wenig mystisch, es ging mir zu wenig um Symbole und Geheimes und irgendwie war Langdon eher jemand, der so wirkte, als sei er zufällig in diese Geschichte hineingeraten.Das Buch ist vermutlich ein guter Wissenschaftsthriller, aber unter diesem Aspekt habe und wollte ich es nicht lesen, deswegen für mich auch eher mittelmäßig.