Als Millie die Chance bekommt, als Regisseurin für eine Netflix-Dokumentation einzuspringen, scheint ihr beruflicher Traum wahr zu werden. Doch die Freude hält nicht lange an: Sie soll ausgerechnet Griffin "Chip" Chipman mit der Kamera begleiten. Chip ist nicht nur ein bekannter Surfer, sondern auch ihr Ex-Freund, den sie seit einem traumatischen Surfunfall nicht mehr gesehen hatIch hab mich auf den Abschlussband der Reihe gefreut, doch auch dieser hat mich nicht vollkommen von sich überzeugt.Ich fand es schade, dass man nur Millies Sicht bekommt, denn es gab einige Stellen, bei denen ich gerne erfahren hätte, was Chip denkt. Auch über ihre Vergangenheit erfährt man kaum etwas, so dass der Unfall und ihre Beziehung von damals sehr blass blieben. Und auch in der Gegenwart sind beide nicht hundertprozentig lebendig geworden. Manchmal habe ich sogar den Namen von Millie vergessen.Das Setting war natürlich wieder Hawaii, aber auch hier wurde nichts Neues über die Insel eingestreut, so dass es einfach nur Strand und Meer war. Durch die Dokumentation bekam man einen Einblick in das private Leben von Chip, so dass man ihn kennenlernen konnte. Von der Doku selbst bekommt man das Endergebnis nicht zu sehen, was ich schade fand.Chip ist der Big Wave Surfer, und obwohl das Thema schon in den Büchern davor vertreten war, fand ich es nicht langweilig.Die Lovestory zwischen Millie und Chip fand ich ganz okay, allerdings fand ich die letzte (intimere) Szene der beiden etwas komisch. Es wirkte, als müsste man unbedingt noch eine Szene reinbringen, selbst wenn sie noch halb verschlafen ist. Und auch ein Telefonat fand ich zeitlich gesehen unlogisch, vielleicht wirkte es auch nur so.Für mich ist die Hawaii-Reihe kein Highlight und Band 1 bleibt für mich der beste, trotzdem gab es in jedem Buch sympathische Protagonisten.