
Warten, liegen, gammeln, verheiratet sein, arbeiten, Medien konsumieren: All das sind Tätigkeiten, die man als Zeitverschwendung verstehen kann. Aber ist das so? Michaela Krützen geht dieser Frage nach, indem sie klassische Figuren aus Literatur und Film analysiert: Verschwendet Marie Antoinette im
höfischen Zeremoniell ihre Zeit? Betty Draper in ihrer
Ehe? Hans Castorp in seiner
Routine? Oblomow auf seinem
Sofa und Jeff Lebowski beim
Herumhängen? Was erfahren wir aus Büchern, Filmen und Serien wie
Fellinis »Müßiggänger«,
Frank Capras »Die Lebenskünstler«,
F. Scott Fitzgeralds »Der große Gatsby«,
Bret Easton Ellis' »American Psycho« oder
Jean-Philippe Toussaints Roman »Fernsehen« über Zeitverschwendung? Indem sie diese und andere Werke untersucht und auch ihren theoretischen Kontext betrachtet, klärt uns Michaela Krützen unterhaltsam und mit dem Blick für Details über
eine der zentralen Fragen des Lebens auf: Was ist Zeitverschwendung?
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