Weltweit hungert jeder zehnte Mensch. Die Millionenschar der Notleidenden wächst. Durch Klimawandel und Kriege. Ihre Zahl wäre doppelt so hoch, wenn die Volksrepublik China nicht 800 Millionen Chinesen aus der Armut befreit hätte. Uwe Behrens hat sich die Frage gestellt: Wie hat man das gemacht? Er reiste mehrere tausend Kilometer durchs Land, sprach mit Menschen, forschte nach Methoden, mit denen in wenigen Jahren millionenfache Not überwunden wurde. Ein ganzes Land löste dieses uralte gesellschaftliche Problem klug und komplex, wie er feststellte. Durch gezielte individuelle Fördermaßnahmen, mit qualitativen Veränderungen in der Wirtschaft, der Ankurbelung des Tourismus, mit Ertragssteigerungen in der Landwirtschaft, mit einer Grünen Revolution, nicht zuletzt: mit einer internationalen Kooperation, die auf Gleichberechtigung und Frieden fußt. All dies wirkte sich aus auf Schicksale von Menschen, die Uwe Behrens auf seiner Reise traf und befragte. Sein Bericht macht sichtbar, was konkret sich für sie veränderte. Aber auch, was daraus für Gegenwart und Zukunft folgt. Und vermutlich nicht nur in China.